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Hilfe zur Selbsthilfe für die Bevölkerung im Sebangau-Nationalpark

Im Gebiet des 568.700 Hektar großen Nationalparks Sebangau liegen heute 41 Siedlungen der Dayaks, einer indigenen Bevölkerungsgruppe. Zudem gibt es eine große Gruppe von Javanesen, die ursprünglich einmal als Holzfäller in den Regenwäldern gearbeitet haben. Mi der Einrichtung des Nationalparks können sie auf diese Weise kein Geld mehr in Sebangau verdienen.

Hauptsächlich verdient die Bevölkerung heute ihren Lebensunterhalt als Fischer oder Farmer. Viele sammeln außerdem Naturkautschuk, Rattan, Heilpflanzen oder Früchte. Das bedeutet: Sie sind in jedem Fall vom Regenwald abhängig. Und genau hier setzen die WWF-Programme an, um der Bevölkerung dauerhaft ein Einkommen und ein Selbstversorgung zu ermöglichen.

Die Dayak in Borneo, Indonesien. © Christian Plaep / WWF
Die Dayak in Borneo, Indonesien. © Christian Plaep / WWF

Ökotourismus

Dazu gehört auch die Entwicklung eines Ökotourismus. Reisende sollen den Sebangau-Nationalpark näher kennen lernen. Besonders attraktiv könnten die  Beobachtung der Orang-Utans werden. Deshalb hat der WWF zu diesem Zweck in Punggu Alas bereits eine Beobachtungsstation eingerichtet.

Landwirtschaft

Nachhaltige Landwirtschaft zu fördern ist ein weiterer wichtiger Baustein des WWF-Programms. Es wurden bereits spezielle Anpflanzungsprojekte gestartet (zum Beispiel mit Aloe Vera), die der einheimischen Bevölkerung künftig die Selbstversorgung ermöglichen soll. Dazu gehören die Bereitstellung von Samen und Keimlingen sowie die Beratung bei Anbau und Pflege der Pflanzungen.

Fischerei und Dammbau

Auch durch die Fischerei können sich die Menschen umweltfreundlich selbst versorgen und mittelfristig sogar Einkommen erwirtschaften. Fachleute bringen deshalb den einheimischen Gemeinschaften in Schulungsmaßnahmen die Grundlagen der nachhaltigen Fischzucht bei.

Außerdem profitieren die Bewohner der umliegenden Dörfer von zusätzlichen Verdiensten beim Dammbau, den Aufforstungsarbeiten und bei der Planung von Nutzbaumarten. Zudem wurden Verdienstmöglichkeiten bei der Aufforstung des Torfmoorwaldes und bei der Waldbrandbekämpfung geschaffen.

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