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Regenwald verschwindet für Steaks und Faxpapier

© Brent Stirton/Getty Images / WWF
© Brent Stirton/Getty Images / WWF

Mit der steigenden Zahl von Menschen auf unserem Planeten wächst der Bedarf an Land und Rohstoffen. Vor allem in den Tropen treiben Armut und soziale Ungerechtigkeit Millionen von Menschen auf der Suche nach Ackerland in die Waldgebiete. Unternehmen oder private Großgrundbesitzer profitieren aber oft noch weit mehr von den Wäldern. Aus Profitgier werden Wälder gerodet und in Plantagen umgewandelt. Das Resultat: Monokulturen aus Ölpalme, Sojabohne oder Eukalyptus. Ein wesentlicher Anreiz: Unser Konsum.

Palmöl – Ölspur im Regenwald

Meist unerkannt verbirgt sich Palmöl als "pflanzliches Fett" in einer Vielzahl von Produkten des täglichen Gebrauchs, wie zum Beispiel Waschmittel, Margarine oder Schokoriegel. Monotone Ölpalmenplantagen entstehen häufig dort, wo früher einzigartiger Regenwald wuchs.

Soja: Urwald-Perlen für die Säue

Soja wird als Futtermittel für Schweine und Rinder hoch geschätzt, so dass bereits 80 Prozent der weltweiten Sojaernte als Tierfutter dienen: Schnitzel und Steaks auf Kosten des Tropenwaldes. Jeden Tag verschwinden weitere Flächen für den Sojaanbau.

Papier und Zellstoff – Raubbau auf der Überholspur

Fast jeder zweite industriell gefällte Baum weltweit wird zu Papier verarbeitet - zu Zeitungen, Zeitschriften, Geschenkpapier, Verpackungen, Küchentücher oder Toilettenpapier. Damit ist die Papierindustrie eine Schlüsselindustrie, wenn es um die Zukunft unserer Wälder geht.

   
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