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Stand: 27.08.2013

WWF Maßnahmen gegen Elfenbeinhandel in Thailand

Das Hauptziel des WWF in Thailand ist ein Verbot des nationalen Elfenbeinhandels, damit die Gesetzeslücke von der Elfenbeinmafia nicht mehr als „Waschanlage“ für Afrikanisches Elfenbein missbraucht werden kann.

Hierzu startete der WWF gemeinsam mit Avaaz eine Onlinepetition, die Thailand zu einem Verbot aufrief. Vor der Eröffnungszeremonie der CITES Vertragsstaatenkonferenz im März 2013 in Bangkok konnten mehr als 1,6 Millionen Unterschriften der Thailändischen Premierministerin Yingluck Shinawatra überreicht werden. In ihrer Eröffnungsrede versprach diese im Anschluss vor 178 Staaten, sich um das Problem in Thailand zu kümmern und mit ihrer Regierung einen Gesetzesentwurf zum Stopp des Elfenbeinhandels zu formulieren.

Da Elfenbein stark im buddhistischen Glauben verankert ist, wurden buddhistische Führungspersonen vom WWF gewonnen, sich für den Verzicht von Elfenbein als Devotionalien stark zu machen. Während die Delegierten auf der Artenschutzkonferenz verhandelten, veranstalteten fünf thailändische buddhistische Religionsführer eine „Merit-Making-Zeremonie“.

Da sich legales, asiatisches Elfenbein nur sehr aufwändig von illegalem afrikanischem unterscheiden lässt, sollen Datenbanken von DNA-Analysen erstellt werden. Des Weiteren wird eine Markt- und Konsumstudie durchgeführt, durch die Geschäfte und Hotels identifiziert werden, die Elfenbein anbieten. Es soll untersucht werden, ob sich Verkäufe tatsächlich eher auf Touristen beschränken oder ob die nationale Nachfrage auch eine Rolle spielt. 

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