Afrikanische Elefanten

© Folke Wulf / WWF-Canon
© Folke Wulf / WWF-Canon

Die beiden afrikanischen Elefantenarten, der Savannen- und der Waldelefant, sind größer als ihre asiatischen Vettern. Sie leben in unterschiedlichen Lebensräumen, worauf auch ihr ungleiches Äußeres zurückzuführen ist. So sind die Waldbewohner mit einer maximalen Schulterhöhe von 2,80 Metern und einer Körperlänge von sechs Metern deutlich kleiner als die Savannenelefanten, die eine Schulterhöhe von bis zu 3,30 Metern erreichen und 7,50 Meter lang werden können.

Die Haut der Waldelefanten erscheint insgesamt dunkler. Sie sind außerdem stärker behaart und haben relativ kleine Stoßzähne.

Neben Größe und Färbung unterscheiden sich die beiden Elefantenarten auch in der Zahl der Zehen. Der Savannenelefant hat vier Zehen an den vorderen und drei an den hinteren Füßen, der Waldelefant besitzt jeweils eine Zehe mehr.

Afrikanische Elefanten leben gesellig in Familienverbänden von durchschnittlich zehn Tieren – vornehmlich Elefantenkühen mit ihrem Nachwuchs. Manchmal schließen sich solche Familien zu einem „Clan“ mit bis zu 70 Tieren zusammen, der stets von einem weiblichen Tier angeführt wird. 

Die afrikanischen Elefanten haben noch vor knapp 100 Jahren fast den gesamten afrikanischen Kontinent bewohnt. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts besiedelten sie Nordafrika und waren südlich der Sahara weit verbreitet.

Heute kommt der Savannenelefant nur noch südlich der Sahara in Süd-, Ost- und Teilen Zentralafrikas vor. Das Verbreitungsgebiet des Waldelefanten erstreckt sich über Zentral- und Westafrika.