
- Orang-Utan. © Alain Compost / WWF-Canon
Orang-Utans
Die Orang-Utans sind die größten heute noch lebenden Baumsäugetiere sowie die einzigen überlebenden Großen Menschenaffen Asiens.
Sie werden von Wissenschaftlern in zwei Arten unterschieden: Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii) und Borneo-Orang-Utan (Pongo pygmaeus). Letzterer wird in drei Unterarten unterteilt: P. p. pygmaeus, P. p. wurmbii und P. p. morio.
Der Borneo-Orang-Utan kommt in mehr als 300 genetisch voneinander isolierten Populationen auf der Insel Borneo vor: In den beiden malaysischen Bundesstaaten Sarawak und Sabah sowie im indonesischen Kalimantan.
Das Hauptverbreitungsgebiet des Sumatra-Orang-Utans ist auf 13 Waldregionen, nördlich des Tobasees im Norden sowie auf einem neu ausgewilderten Bestand an der Grenze der Provinz Riau und Jambi im Süden der Insel Sumatra beschränkt.
Bedroht sind die Orang-Utans vor allem durch die illegale Abholzung von Regenwäldern – ihrem Lebensraum – sowie durch den illegalen Handel mit Jungtieren als Haustiere und Jagd auf ausgewachsene Tiere als so genanntes Wildfleisch (bushmeat).
Der WWF Deutschland engagiert sich seit dem Jahr 2003 verstärkt für den Schutz des Orang-Utans auf Borneo. Gemeinsam mit internationalen und lokalen Partnerorganisationen arbeitet der WWF daran, die verbliebenen Wälder der Insel und ihre charismatischen Baumbewohner langfristig zu erhalten.
Aktuell hat der WWF sein Engagement durch eine Kampagne für den Erhalt der indonesischen Wälder verstärkt.
Borneo-Orang-Utan
Wilderei, Handel und Konflikte mit Menschen
