
- Indischer Tiger (Panthera tigris tigris). © Martin Harvey / WWF-Canon
Tiger
Der Tiger (Panthera tigris) – die größte und majestätischste Raubkatze der Erde – besiedelte einst ganz Asien, vom Ochotskischen Meer bis in die östliche Türkei hinein. Heute kommt er nur noch verstreut vom Himalaja bis zur malaiischen Halbinsel sowie auf Sumatra, in China und in Russlands Fernem Osten vor.
Im Laufe der Zeit haben sich die Tiger in neun Unterarten untergliedert: Amur- oder Sibirischer Tiger (P. t. altaica), Bengal- oder Königstiger (P. t. tigris), Südchinesischer Tiger (P. t. amoyensis), Sumatratiger (P. t. sumatrae), Indochinesischer Tiger (P. t. corbetti), Malaysia Tiger (P. t. jacksoni) und die bereits ausgestorbenen Balitiger (P. t. balica), Kaspischer Tiger (P. t. virgata) und Javatiger (P. t. sondaica). Die sechs noch überlebenden Unterarten sind jedoch ebenfalls in ihrem Bestand stark bedroht.
Der Tiger gilt heute als Symbol für den Artenschutz. Seit vielen Jahren engagiert sich der WWF in über 35 internationalen Tigerschutzprojekten – vor allem zum Schutz der ganz besonders bedrohten Unterarten zwischen Ussur und Amur in Russland und auf Sumatra. In den Schutzprojekten geht es hauptsächlich darum, die drei Hauptgefährdungsursachen zu verringern: Lebensraumverlust, Wilderei und illegaler Handel sowie Konflikte zwischen Menschen und Tigern, die häufig zum Tod der Tiger führen.
finden Sie im WWF - Lexikon: Arten von A bis Z
Studie: Securing a future for tigers in the wild
