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Handel und Souvenirs
Der Handel mit Arten und deren Produkten aus der Wildnis ist weltweit ein Milliarden-Euro-Geschäft. Die Lokalbevölkerung in vielen Entwicklungs- oder Schwellenländern ist auf diesen Handel angewiesen, um sich eine Einkommensquelle zu sichern. Ein Großteil dieses Handels ist mindestens regional von wirtschaftlicher Bedeutung und unterliegt rechtlichen Naturschutz-, Jagd-, Forst- oder Fischerei-Bestimmungen. Doch der illegale und nicht nachhaltige Anteil ist beträchtlich und bedeutet eine ernsthafte Gefahr für das Überleben vieler Arten auf der Erde. Zu diesem Handel zählen grundsätzlich auch Souvenirs aus der Natur.
Exotische Souvenirs beeindrucken durch ihre Besonderheit und Einzigartigkeit. Als Erinnerung an einen schönen Urlaub sind sie sehr begehrt. Viele Touristen wissen aber nicht, dass zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wie auch Bestandteile und Produkte aus diesen Arten strengen Einfuhrbestimmungen nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) unterliegen. Dies gilt für kunstvolle Elfenbeinschnitzereien und farbenprächtige Falter hinter Glas ebenso wie für die am Strand gefundene Riesenmuschel oder den wertvollen Schlangenledergürtel.
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