Weltartenschutzkonferenz CITES-2. bis 14. Oktober 2004

- CITES reguliert den internationalen Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten © WWF.
WWF: Lobby für Tiere und Pflanzen
Alle zwei bis drei Jahre verhandeln die CITES-Vertragsstaaten auf der "Conference of the Parties", oder kurz COP, über Änderungen für den Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten - in 2004 vom 2. bis 14. Oktober in Bangkok, Thailand.
Der WWF war mit einer großen Expertengruppe auf der COP 13 (die Delegierten trafen sich zum dreizehnten Mal) vertreten und hat wie seit vielen Jahren versucht, die Abstimmungsergebnisse zugunsten bedrohter Arten zu beeinflussen. Dies war den Artenschützern bereits auf der letzten Weltartenschutzkonferenz im November 2002 gelungen: Damals gelangten zum Beispiel Seepferdchen, Wal- und Riesenhaie, Schildkröten und Mahagoni über die Ziellinie des Artenschutzes.
Dieses Mal konnten große Erfolge zum Beispiel bei Handelskontrollen für Elefanten, Wale und Weiße Haie erzielt werden. Auch das Geschäft mit weniger bekannten Arten wie dem Napoleonfisch und dem Tropenholz Ramin wird künftig stärker kontrolliert.

