Riesige Origami-Tiger leuchteten in Berlin

 Mit zwei atemberaubenden Tiger-Skulpturen hat der WWF im August 2010 in Berlin auf die dramatische Situation der Tiger aufmerksam gemacht: Es gibt nur noch 3.200 Exemplare in Freiheit. In den letzten 150 Jahren ist der Tigerbestand von 100.000 auf 3.200 Tiger gesunken. Der WWF hat sich zum Ziel gesetzt den Bestand bis zum Jahr 2022 zu verdoppeln.   

 Die Designer 

Designer des Architektenbüros LAVA haben die Origami-Tiger zum chinesischen Jahr des Tigers entworfen, um ihr persönliches Engagement für den Schutz der Großkatze auszudrücken. LAVA gestaltete die Origami-Tiger in Anlehnung an ihre Firmenphilosophie: „In unserer Architektur verschmilzt moderne Technologie mit natürlichen Formen und Lebensformen aller Art. Dafür muss die Natur in all ihrer Vielfalt erhalten bleiben. Besonders der majestätische Tiger muss vor dem Aussterben beschützt werden“, sagt Tobias Wallisser von LAVA. 

 Fakten zu den Origami-Tigern

In Architektur und Design bemüht sich LAVA um möglichst leichte und nachhaltige Baustoffe. Daher sind auch die Tiger aus Aluminium und dem Kunststoff Barrisol. Barrisol wird aus recycelten Materialien hergestellt und ist zu 100 Prozent wiederverwertbar. Die Skulpturen sind 2,5 Meter hoch und 7,5 Meter lang. 


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Leider haben die Origami-Tiger Berlin Ende August bereits wieder verlassen. Ihre nächste Station ist Singapur.

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