
- Wir wollen wertvolle Waldflächen vor der Zerstörung retten und das Überleben der Orang-Utans auf Borneo sichern. © WWF / Alain Compost
Stoppen Sie die Säge!
Retten Sie den Orang-Utan-Wald auf Borneo
Stellen Sie sich folgendes Bild vor: In den Wipfeln der mächtigen Baumriesen wird rotbraunes zotteliges Fell sichtbar. Ein Orang-Utan verlässt sein Schlafnest und hangelt sich in luftiger Höhe durch den Wald. Eine halbe Stunde später nimmt er gemütlich sein erstes Frühstück zu sich: Feigen und weiche Baumrinde.
Diese Idylle wird in absehbarer Zeit endgültig vorbei sein!
Denn bald wird dieser Orang-Utan keine Bäume mehr haben, auf denen er sich in der Nacht sein Schlafnest baut. Er wird auch keine Bäume mehr finden, deren Früchte er essen kann. Nur, wenn wir jetzt handeln, haben die Orang-Utans eine Chance.
Illegaler Holzeinschlag und die weltweite Gier nach Tropenholz und Palmöl setzen dem Regenwald auf der südostasiatischen Insel Borneo arg zu. Kreischende Sägen treiben breite Schneisen in das grüne Paradies – breit genug, damit Wilderer dort ungehindert eindringen und die Orang-Utans jagen können!
Allein in den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der Menschenaffen um zwei Drittel (!) geschrumpft. Und Borneo hat bereits 13 Millionen Hektar Regenwald verloren!
Wir müssen die Sägen stoppen!
Sonst sind die Orang-Utans auf Borneo und einer der artenreichsten Regenwälder der Erde in fünf, ja spätestens zehn Jahren größtenteils Geschichte. Weil wir das nicht einfach hinnehmen wollen und können, engagiert sich der WWF auf der südostasiatischen Insel.
Wir wollen wertvolle Waldflächen vor der Zerstörung retten und das Überleben der Orang-Utans sichern.
Mit Ihrer Hilfe will der WWF folgende Maßnahmen schnell umsetzen:
- Nahrungsbäume für die Orang-Utans anpflanzen, damit der Hunger die Tiere nicht in die Ölpalmplantagen treibt.
- Patrouillen ausschicken, die den Regenwald und die Menschenaffen vor Holzfällern und skrupellosen Wilderern schützen,
- in den nächsten fünf Jahren den illegalen Holzeinschlag endgültig stoppen und
- über 22 (!) Millionen Hektar Regenwald zu einem Schutzgebiet-Netzwerk erklären lassen.


