WWF ahoi: Mit dem Zweimast-Schoner war die Umweltstiftung 1993 für naturverträglichen Tourismus an der Ostsee unterwegs.

Kampagnen des WWF Deutschland

Immer wieder vermittelt der WWF seine Anliegen mit großen Kampagnen der breiten Öffentlichkeit. Er informiert auf diese Weise möglichst viele Menschen über ein sehr dringendes Thema des Naturschutzes und versucht, sie zu begeistern und zum Mitmachen zu bewegen.

Mit der ersten großen Kampagne setzte sich der WWF 1993 für eine naturverträgliche Tourismusentwicklung an der Ostseeküste der neuen Bundesländer ein. 14 Tage lang kreuzte ein alter Zweimast-Schoner von Rostock bis nach Göhren auf Rügen, um Bewohner und Urlauber für das Thema zu sensibilisieren.

Weitere Kampagnen galten den Meeren und den Problemen durch die Fischerei. 2001/2002 ging es um die Rettung der Nordseewale vor dem Tod durch Fischernetze. Der Erfolg: Auf der Nordseeschutzkonferenz im März 2002 wurde ein Rettungsplan für die bedrohten Nordseewale verabschiedet.

Das war zugleich der Auftakt für die deutsche Beteiligung an einer europaweiten WWF-Kampagne gegen den Fischerei-Wahnsinn in der EU-Politik.

Im Dezember 2002 wurde gegen den erheblichen Widerstand einiger EU-Länder eine Reform mit wichtigen Verbesserungen beschlossen. So wurden zum Beispiel erste Schritte festgelegt, um die überdimensionierten EU-Fischereiflotte zu reduzieren.

Im April 2003 startete die Kampagne für die indonesischen Regenwälder, im Mai darauf die Klimaschutz-Initiative "PowerSwitch! Umschalten auf saubere Energien".

Im Oktober 2004 schließlich startete der WWF eine bundesweite Aktion zugunsten der Sumatra-Tiger.

Und 2005 engagierte sich der WWF Deutschland mit einer Kampagne ganz besonders für die Orang-Utan-Wälder auf Borneo.