WWF Deutschland
Die Meere stehen vor dem Ausverkauf. Trotz immer größerem Fischerei-Aufwand gelangen immer weniger Fische in die Netze. Die vorläufige Öko-Bilanz einer zwanzig Jahre langen verfehlten EU-Fischereipolitik sieht düster aus: Die meisten Fischbestände sind total überfischt. Zahlreiche andere Arten wie Schildkröten, Seevögel und Schweinswale sind durch Beifang bedroht. Und die Meeresböden sind in vielen Gebieten bereits zerstört.
Die anstehend Reform der Gemeinsamen Europäischen Fischereipolitik (GFP) kann diesen Fischerei-Wahnsinn beenden – wenn es endlich gelingt, den Schutz der Umwelt und der Fischbestände in den Vordergrund zu rücken. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, haben sich doch bereits drei der Fischereiminister (Deutschland, Österreich, Großbritannien) für eine umweltverträgliche Ausrichtung ihrer Politik ausgesprochen.
Doch für die Verabschiedung des GFP-Reformpakets ist eine Zweidrittelmehrheit nötig. Der WWF hatte deshalb die Öffentlichkeit auf die anstehende Reform aufmerksam gemacht. Deren Ziel war es, dass sich die Minister künftig für den Erhalt der Meeresumwelt, die Reduzierung von Beifang, den Abbau von Flottenüberkapazitäten und schädlichen Subventionen sowie gegen Überfischung und das rücksichtslose Ausweichen auf außereuropäische Gebiete einsetzen.
Was daraus geworden ist, lesen Sie rechts.
WWF-Position zur Reform
WWF: 101 gute Gründe für eine radikale Reform
Ausgewählte Zitate
Fischerei-Grundsätze der Bundesregierung
Titel: EU-Fischereipolitik
Link: http://www.wwf.de/themen/kampagnen/eu-fischereipolitik/