Klima schützen beim Einkaufen

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Über die Wahl Ihrer Lebensmittel können Sie einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Lange Transportwege – ob bei Bier oder Birnen – bedeuten ebenso mehr Treibhausgase wie eine energiereiche Lebensmittelerzeugung. Daher:

• Kaufen Sie bevorzugt heimische regionale Lebensmittel ohne lange Transportwege oder solche aus fairem beziehungsweise umweltfreundlichen internationalen Handel.

• Kaufen Sie bevorzugt biologische und artgerecht erzeugte Lebensmittel.

• Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum: Ein halbes Kilogramm weniger Flleisch- und Wurstkonsum pro Woche spart im Jahr rund 200 Euro. Vermiedenes CO2: 200 kg pro Jahr.

• Achten Sie auf wenig Verpackung, kaufen Sie bevorzugt Recycling-Produkte

• Kaufen Sie möglichst viele saisonale Produkte (zum Beispiel Rosenkohl im Winter, Erdbeeren im Frühsommer).

Beispiel: Die Zucht von Freiland-Gemüse oder -Obst etwa belastet neunmal weniger das Klima wie die von Treibhausprodukten.

Einen Überblick über saisonales Gemüse und Obst erhalten Sie hier. In fett grün und orange sehen Sie dessen jeweilige natürliche Reifezeit.

• Bevorzugen Sie natürliche Materialen wie Holz statt Plastik.

• Nutzen Sie Mehrwegflaschen.

• Kaufen Sie Produkte mit Umwelt-Gütesiegeln wie Blauer Engel, FSC und MSC.

• Beim Einkauf auf die Energie-Etikette achten: A++-Klasse ist am besten, G steht für ganz schlecht.

Mit all diesen Maßnahmen schonen Sie die Umwelt und tragen zum Klimaschutz bei.

 

Allgemeine Hinweise:

• Quelle: ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH.• Der klimarelevante Emissionsbeitrag bezieht sich immer auf Kilogramm CO2-Äquivalente (inklusive CO2, CH4, N2O).• Die Emissionsfaktoren entsprechen den aktuellen Werten im CO2-Rechner und beinhalten Emissionen bei der Produktion, der Bereitstellung und der Umwandlung des Energieträgers.• Bezugsgröße aller Angaben ist immer ein durchschnittlicher deutscher Vier-Personen-Haushalt.