Emissionshandel: Dicke Luft kostet Geld

Am 1. Januar 2005 hat die Europäische Union das Emissionshandelssystem eingeführt. Es soll den Mitgliedsstaaten der EU dabei helfen, ihre Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll zu erfüllen und ihre CO2-Emissionen bis 2012 um insgesamt acht Prozent gegenüber 1990 zu senken. Es ist derzeit das wirkungsvollste Instrument, um auf marktwirtschaftlichem Wege Treibhausgase zu reduzieren und damit die globale Erderwärmung zu bekämpfen.

© Andrew Kerr / WWF
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Der Emissionshandel gestern und heute

Das System wies in seiner Anfangsphase deutliche Schwächen auf. Sein Ziel, Emissionen innerhalb Europas zu reduzieren, hat es bis 2007 nicht erfüllt. Die Regeln für die zweite Periode (2008 – 2012) wurden deshalb verschärft.

Der Emissionshandel von 2005 bis 2012 >>
© Andrew Kerr / WWF
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Zukunft Klimaschutz – Emissionshandel ab 2013

Am 12. Dezember 2008 haben die EU-Regierungschefs die Leitplanken für die Ausgestaltung des Emissionshandels ab 2013 festgelegt. Aus Sicht des WWF schwächen die Beschlüsse des EU-Gipfels das Herzstück des europäischen Klimaschutzes beträchtlich.

Weiterführende Informationen zum Emissionshandel ab 2013 >>
© Tanya Petersen / WWF-Canon
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Klimaschutzprojekte im Ausland – fair und gut fürs Klima?

Seit 2008 können Unternehmen ihre Reduktionsverpflichtung auch über Investitionen in Klimaschutzprojekte im Ausland erfüllen. Sie können Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländer fördern und erhalten im Ausgleich für eingesparte Tonne CO2 ein Zertifikat, das sie im europäischen Emissionshandel verwenden dürfen.

Weiterführende Informationen zu Klimaschutzprojekten im Ausland >>
© Adam Oswell / WWF-Canon
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Einnahmen aus dem Emissionshandel – 100 Prozent Klimaschutz!

Das neue Energie- und Klimapaket legt fest, dass der Stromsektor seine Verschmutzungsrechte nicht mehr kostenlos erhält. Die Stromproduzenten sollen ab 2013 alle Emissionszertifikate ersteigern. Der WWF kritisiert, dass die Einnahmen aus der Versteigerung nicht zweckgebunden für Klimaschutzprojekte eingesetzt werden müssen.

Einnahmen aus der Versteigerung >>

Kontakt

Juliette de Grandpré
Referentin für Energie und Kohlenstoffmärkte
Tel.: 0049 30 308742-24

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Mandy Schossig
Kommunikation EU-Emissionshandel
Tel.: 0049 30 308742-16

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