Klimakonferenz endet mit herber Enttäuschung

Zwei Wochen lang schaute die Welt gebannt nach Kopenhagen. Doch auf der 15. UN-Klimakonferenz gelang es den Staatschefs nicht, ein Abkommen zu unterzeichnen, das ambitioniert und für alle Seiten fair ist, den wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung trägt und rechtlich bindend für alle Staaten ist. So bekommen wir den Klimawandel nicht in den Griff.

© Rosa Merk / WWF

WWF-Pressesprecherin Ilka Petersen berichtete täglich aus Kopenhagen

19. Dezember, 12 Uhr
Halbgarer Text und halbherzige Versprechen

Man kennt es aus der Schule: Nachsitzen macht aus einem mangelhaften Schüler selten über Nacht einen Musterknaben. An dieser Erkenntnis hat auch die Verlängerung der Kopenhagener Klimakonferenz in die gestrige Nacht hinein nichts ändern können. 25 Regierungschefs, darunter Vertreter der mächtigsten Staaten und wichtigsten Blöcke in den Verhandlungen, haben in der Nacht unter Mühen eine politische Erklärung fabriziert. Der so genannte "copenhagen accord" wurde schon in der Nacht von den USA als erfolgreicher Abschluss eines Deals verkündet. Doch selbst US-Präsident Barack Obama nannte den Text "unzureichend". Und so war denn die Verkündung eines Abschlusses wohl auch verfrüht. Entwicklungsländer kritisierten den "copenhagen accord".

Zudem musste ohnehin noch das Plenum aus 192 Staaten zusammenkommen und das Dokument annehmen. So vernahm, wer heute Morgen das Radio anschaltete, das die Delegierten weiterhin am arbeiten waren. Ergebnis des Plenums: der "copenhagen accord" wurde lediglich "zur Kenntnis genommen", aber nicht förmlich angenommen.

Die UN-Klimakonferenz ist also nur Millimeter am totalen Scheitern vorbeigeschlittert und endete mit einem desaströsen Resultat, das viel zu schwach ist, um einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Der "copenhagen accord" enthält zwar das Ziel die Erwärmung der globalen Durchschnittstemperatur auf um 2 Grad zu begrenzen. Immerhin in dieser Hinsicht scheinen sich die Politiker rund um die Welt einig zu sein. Doch was Obama und Co tatsächlich auf den Tisch gelegt haben, wird nach Schätzungen des WWF zu einer Erwärmung von 3 Grad und mehr führen Als Gründe für das schlechte Ergebnis machte der Leiter des Klimaprogramms Kim Carstensen "mangelnde Führungsstärke" und "zu geringe Ambitionen" auf Seiten der Regierungen aus. "Gut gemeinte, aber halbherzige Versprechen, unseren Planeten vor einem gefährlichen Klimawandel zu bewahren, sind einfach nicht ausreichend, um einer Krise zu begegnen, die nach völlig neuen Wegen der Zusammenarbeit zwischen Arm und Reich verlangt.", so Carstensen.

Was bleibt, ist die Hoffnung darauf, dass in den kommenden Monaten die vielen Lücken in dem äußerst vagen Abkommen gefüllt werden und auf die vielen, vielen Klimaschutzinitiativen von Ländern, Städten und Firmen, die schon damit begonnen haben, eine CO2-arme Zukunft zu bauen.

Um es mit Kim Carstensen zu sagen: "we are dissappointed, but the story continues." Der "copenhagen accord" ist noch weit entfernt von einem rechtlich verbindlichen Vertrag zum Schutze des Klimas, wie ihn der WWF gefordert hatte. Aber im besten Falle wird die Weltgemeinschaft die Arbeit daran in einem halben Jahr fortsetzen.

18. Dezember, 16:30 Uhr – Geht Kopenhagen in die Verlängerung?

© Richard Stonehouse / WWF-Canon

Eigentlich sollte heute in Kopenhagen die Entscheidung fallen, doch es gibt Anzeichen, dass die Klimakonferenz noch in die Verlängerung geht und die Staatschefs nachsitzen müssen. Die Vereinten Nationen baten inzwischen die Regierungschefs, ihren Aufenthalt bis Samstag zu verlängern. Der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen sagte jedoch deutschen Medien: „Heute fallen die Würfel.“  

Die Widersprüchlichkeit dieser Aussagen passt zur gesamten unübersichtlichen Situation. Alle Informationen, die aus dem schwer zugänglichen Konferenzzentrum nach Außen dringen, sind erstmal nur Gerüchte, die schwer zu überprüfen sind. Die NGOs sitzen nun gemeinsam außerhalb des Konferenzgebäudes in einer großen Halle und versuchen dort über die Medien, Telefon und die Website der Vereinten Nationen das Geschehen zu gut wie möglich zu folgen. Die WWF-Kollegen bereiten sich auf jeden Fall auf ein oder vielleicht sogar zwei weitere Tage in der dänischen Hauptstadt vor – sicher ist sicher. Wie es dort aussieht und was unsere Kollegen heute vor Ort dachten, zeigt Ashwini in ihrem täglichen Video auf InsideCop15 cop15.panda.org

Warum ist eine Verlängerung nötig? Die nächtlichen Verhandlungen haben offenbar erneut wenig Fortschritte gebracht. Seit 11 Uhr sprachen dann die Regierungschefs, unter ihnen auch der amerikanische Präsident Barack Obama. Doch leider brachte seine Rede nicht die  notwendige Dynamik. Mehrfach sprach er davon, dass die Länder zu ihren Versprechungen stehen müssten. Doch das gilt für die USA genauso, deren bisherige Reduktionsziele noch völlig unzureichend sind.

Weiterhin sind von allen großen Staaten – vor allem der EU, den USA und China – weitere Zugeständnisse nötig, damit in Kopenhagen zumindest eine politische Erklärung erreicht werden kann, die inhaltliche Fortschritte bringt. Die bisher auf dem Tisch liegenden Abschlusserklärungen beinhalten bisher auf jeden Fall noch lange nicht das Anspruchsniveau, das wir brauchen, um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen.

In Kopenhagen und auf der ganzen Welt versuchen daher gerade unsere WWF-Politikexperten Regierungsbeamte zu erreichen und sie dazu zu bringen, sich noch ein letztes Mal zu bewegen. Es bleibt also spannend und noch haben unsere Kollegen vor Ort die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Kopenhagen zumindest ein zählbares Resultat bringt, dass 2010 in einen rechtlich verbindlichen Vertrag gegossen werden kann. 

18. Dezember, 10 Uhr – Tag der Entscheidung = Tag des Scheiterns?

© Richard Stonehouse / WWF-Canon
© Richard Stonehouse / WWF-Canon

In Kopenhagen steht es Spitz auf Knopf. Während die dänischen Zeitungen gestern morgen schon das Scheitern des Gipfels vorhersagten uns davon sprachen, dass die dänische Regierung aufgegeben hätte, wendete sich das Blatt gestern plötzlich doch mal ein wenig im Laufe des gestrigen Tages. Ob innerhalb der verbleibenden 48 Stunden noch ein gänzlich neues und gutes Kapitel in der Geschichte des Klimaschutzes aufgeschlagen werden kann, ist jedoch weiterhin unklar.

Als der dänische Premierminister und COP-Präsident Rasmussen am Donnerstag Vormittag – nach einer langen Verhandlungsnacht ohne Fortschritte – das weitere Prozedere vorschlug, sah es kurzzeitig so aus, als ginge wirklich gar nichts mehr voran. Wie schon so oft zuvor hob der sudanesische Delegationsleiter Lumumba, Sprecher der Entwicklungsländer auf dem Gipfel, die Hand und bat um das Wort. Das Konferenzfernsehen schwenkte in diesem Moment auf Connie Heedegard, die dänische Ministerin und vorherige COP-Präsidentin. Sie bedeckte ihr Gesicht mit den Händen und schüttelte den Kopf. Offenbar erwartete sie erneut einen Einspruch. Doch nach kurzer Diskussion erklärte sich Lumumba einverstanden. Es konnte zumindest weitergehen – die Verhandlungen waren also noch nicht tot.

Den ganzen Tag über verhandelten dann Delegierte und Minister weiter in verschiedenen Runden, auf formellen und informellen Treffen. Doch dabei legten die Bürokraten und Experten nur die gleiche Hilflosigkeit an den Tag, wie in der Woche zuvor. Es bestätigte sich, mehr Zeit nicht unbedingt zu mehr Verhandlungsfortschritt führt und dass es ohne klare Worte der politischen Entscheidungsträger nicht weiter voran gehen würde.

Einer der lange erhofften positiven Schübe kam dann überraschenderweise von den USA. Die amerikanische Außerministerin kam auf einen Überraschungsbesuch vorbei und verkündete, dass die USA einen globalen Fond von 100 Milliarden US-Dollar jährlich bis 2020 unterstützen würden, mit dem die Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel und bei der Reduzierung der eigenen Emissionen unterstützt werden sollen. Klar, bisher ist völlig offen, wie viel Geld die USA dazu beitragen wollen, woher das Geld kommt und wie es verwaltet werden soll.

Doch es war der benötigte Schub, der einen Dominoeffekt auslösen und andere Staaten zu Zugeständnissen bewegen könnte. Zum Beispiel, dass die EU ihr Reduktionsziel von 20 auf 30% erhöht oder dass China endlich eine internationale Kontrolle der eigenen Treibhausgasemissionen zulässt. Der Leiter des WWF-Klimaprogramms Kim Carstensen sagte deshalb auch: „Es sieht so aus, als könnte der Kopenhagener Klimagipfel das Tal des Todes verlassen haben.”

Noch ist also offen, ob der 18. Dezember ein Tag des Scheiterns wird. Alle  schauen jetzt gespannt auf Barack Obama, der heute für einige Stunden an den Verhandlungen teilnimmt.  In der Nacht saßen schon Regierungschefs und Minister der 20 wichtigsten Länder  bei einer Sondersitzung beisammen. Offenbar haben sie danach die Diplomaten mit der Ausarbeitung einer politischen Erklärung zu den am meisten umstrittenen Punkten beauftragt, die im kommenden Jahr in ein rechtlich verbindliches Klimaabkommen gegossen werden könnte.

Ob mit dieser Text  den Regierungschefs nur zur Gesichtswahrung hilft oder  sie tatsächlich  den weltweiten Klimaschutz voranbringen , steht indes auf einem anderen Blatt Papier. Die englische Zeitung „The Guardian“ veröffentlichte gestern ein geheimes Papier der dänischen Präsidentschaft, wonach die bisher vorgeschlagen Emissionsreduktionen der Industrienationen der Welt eine Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur von 3 Grad bescheren werden.  Die Regierungen wissen also selber, dass sie mehr deutlich mehr tun müssen.

Abschließend noch ein Wort zur Lage des WWF vor Ort: Wie berichtet musste ein Großteil der WWF-Delegation das Konferenzgebäude verlassen. Der kleine Rest kann auch drinnen die Verhandlungen oft nur aus der Ferne über Bildschirme verfolgen. Aber es gibt auch gute Nachrichten in diesen trüben Tagen: Firmen in der Umgebung haben den „WWF-Klimaflüchtlingen“ netterweise Konferenz- und Büroräume zur Verfügung gestellt. Inzwischen haben die WWFler draußen und die WWFler drinnen eine gute Arbeitsteilung. Pressemitteilungen werden draußen geschrieben und drinnen an die Journalisten verteilt. Die leiden übrigens auch unter verschärften Bedingungen. ARD und ZDF schrieben inzwischen einen offenen Brief, in dem sie sich über die massive Einschränkung ihrer Berichtsfreiheit beschweren.

17. Dezember, 3 Uhr morgens – Weniger NGOs, mehr Unklarheit!

Die Situation in Kopenhagen spitzt sich in jeder Hinsicht immer weiter zu. Während an der offiziellen Verhandlungsfront die Lage offenbar weiter verdüstert, verschlechtert sich auch täglich die Lage der NGOs. Gestern waren die Mitstreiter von Avaaz und Friends of the Earth (in Deutschland BUND) schon komplett ausgeschlossen. Stundenlang harrten sie mit einem Sitzstreik im Eingangsbereich aus und demonstrierten für ihr Recht, die Verhandlungen weiter zu verfolgen, während WWF-Kollegen und andere versuchten, die UN zur Aufhebung der Maßnahmen zu bewegen. Ein Video davon und der Reaktion von Yvo de Boer, Leiter des UN-Klimasekretariats, hat unsere Crew auf den Seiten von InsideCOP15 eingestellt.

Dass es ihr gutes Recht ist, steht eindeutig fest. Am 8. Oktober diesen Jahres trat die so genannte Aarhus Konvention in Kraft, welche der Zivilgesellschaft – also damit gerade auch den NGOs wie WWF und BUND – die Teilnahme an Verhandlungen der Vereinten Nationen zu Klimawandelfragen zu sichert. Die dänische Regierung hat diese Konvention der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) unterzeichnet und ratifiziert, ist also an ihre Einhaltung gebunden. Der WWF vertritt 5 Millionen Menschen weltweit, alle NGOs, die im Climate Action Network zusammengeschlossen sind, sogar 450 Millionen Menschen. Bei dieser für die Welt so entscheidenden Konferenz, darf die Stimme dieser Menschen nicht ausgeschlossen werden.

Doch angesichts der Tatsache, dass von ursprünglich 25'000 registrierten Vertretern der Zivilgesellschaft heute und morgen angeblich nur noch 300 zugelassen sein sollen, stellt sich die Frage, ob Dänemark und die Vereinten Nationen sich gerade an diese Konvention halten. Grundsätzlich haben der WWF und die anderen NGOs durchaus Verständnis dafür, dass angesichts der Teilnahme von über 100 Regierungschefs die Sicherheitsvorkehrungen verschärft werden müssen. Doch warum mussten deshalb manche Organisationen komplett ausgeschlossen werden und NGO-Vertreter stundenlang vor dem Konferenzgebäude in der Kälte warten?

Denn die NGOs werden als Beobachter und Antreiber nun mehr gebraucht denn je zuvor. Sie sollten bis zum Ende als Beobachter dabei sein, um sicherzustellen, dass die Verhandlungen wieder in die richtige Spur geraten, und Lösungsvorschläge unterbreiten. Denn trotz der Ankunft der Minister fehlt es weiterhin an Führungswillen. Positive Vorstöße, die den Verhandlungen einen neuen Schub geben könnten, sind selten. Meistens werden Statements wiederholt, die schon zigfach gemacht worden sind. Die Staaten verharren auf ihren Positionen.

Die Nachtsitzungen von Dienstag auf Mittwoch brachten so zum Beispiel keine Lösung zustande, wie den Entwicklungsländern finanziell bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels und eigenen Klimaschutzbemühungen geholfen werden kann. Die Angebote für Emissionsreduktionen sind weiterhin viel zu niedrig. So ist die Welt derzeit weiterhin auf einem Kurs, der uns eine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur von mehr als 4 Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten bringen könnte. Außer Barack Obama und die anderen Regierungschefs schaffen es, in den verbleibenden 48 Stunden das Ruder herumzureißen. 

16. Dezember, 15 Uhr - Wird die Weltöffentlichkeit von den Verhandlungen ausgeschlossen?

Tausende Menschen strömen nach Kopenhagen, um sich für ein neues Klimaschutzabkommen einzusetzen
Tausende Menschen strömen nach Kopenhagen, um sich für ein neues Klimaschutzabkommen einzusetzen

Bis Montag schrieb unsere Pressereferentin Ilka Petersen dieses Tagebuch aus Kopenhagen direkt aus dem Konferenzzentrum. Doch in der zweiten Woche der Verhandlungen wurden die Sicherheitsvorkehrungen im Bella Center enorm verschärft. Der WWF drufte daher heute nur noch ein Drittel seiner ursprünglichen Delegation ins Konferenzgebäude schicken. Ilka ist eine der ganz wenigen Pressesprecher des WWF, die noch ins Gebäude kommen. Auf ihr lastet jetzt die Pressearbeit, die sich vorher mehrere Kollegen aus aller Welt teilten. Zum bloggen kommt sie nicht mehr. Daher berichten wir ab sofort anhand der E-Mails und Berichte unserer Kollegen von WWF International, was in Kopenhagen passiert.

Die zunehmenden Restriktionen sind ein großes Thema in der dänischen Hauptstadt. 7000 NGO-Vertreter sind heute insgesamt nur noch zugelassen. Hunderte extra zur zweiten Woche Angereiste standen trotz Akkreditierung am Montag und Dienstag vor verschlossenen Türen in der Kälte. Sie sangen "Open up the Bella Center" oder "Let us in, let us in!". Morgen - wenn 120 Staats- und  Regierungschefs anreisen - sollen nur 1000 zugelassen werden und am Freitag gar nur noch hundert.

Der Autor und Kolumnist der englischen Zeitung "The Guardian" Fred Pearce war einer von denen, die nicht mehr rein kamen. Er schrieb in seinem Blog "Ich habe so was noch nie gesehen. Wir waren heute ruhig und friedlich, aber das könnte sich ändern!"

Das könnte sich tatsächlich ändern, denn die Frustration unter den Beobachtern wächst. Es sieht derzeit so aus, als würde die Konferenz die Weltöffentlichkeit praktisch von den Verhandlungen ausschließen und den Regierungschefs eine Bühne bieten, auf der sie eine lasche Vereinbarung als großen Erfolg verkaufen können. 

© Rosa Merk / WWF

Denn inzwischen haben zwar die Minister die Verhandlungsführung übernommen, aber die Texte, die ihnen von den vorherigen Verhandlungsführern übergeben wurden, enthalten weiterhin viel zu viele Klammern. Geklammert werden alle Zahlen und Formulierungen, über die noch keine Einigkeit erzielt werden konnte.  "In vielerlei Hinsicht haben die finalen Verhandlungen vor der Übergabe an die Minister eher weniger als mehr Einigkeit in den zentralen Fragen zustande gebracht", kritisierte daher heute der Leiter des WWF-Klimaprogramms Kim Carstensen. Laut Carstensen ist an dem Durcheinander, zu dem die Verhandlungen geworden sind, vor allem die Kompromisslosigkeit und der Wettbewerb der großen Staaten schuld.

Dabei kam das Wort Kompromiss sehr häufig in den Reden zur Eröffnung des so genannten Ministersegments der COP-Präsidentin Connie Hedegaard, des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger und des UN-Generalsekretärs Ban-ki Moon vor.  Hoffen wir, dass die Staatschefs noch zu einem Kompromiss in der Lage sind und den Klimaschutz dennoch richtig anpacken!

Eine entsprechende Aufforderung sandte der WWF heute mit einer Aktion an die deutsche Bundeskanzlerin. Auf der Wiese vor Kanzleramt und Reichstag "pflanzten" WWF-Aktivisten hunderte große Hände auf. Darauf standen die Klimaschutzstatements, die das Jahr über auf dem Weltklimarechner gesammelt worden waren. Im weißen Schneegestöber übergaben sie alle Stimmen und Statements an Stefan Besser, einen Vertreter der Bundeskanzlerin, und gaben ihr so die wichtigste Reiselektüre mit auf den Weg. Denn wenn die Zivilgesellschaft schon von den Verhandlungen ausgeschlossen wird, dann soll Angela Merkel wenigstens wissen, was die Menschen denkt.  


14. Dezember, 15:00 Uhr - Der Sturm nach der Ruhe

© Fernando Zarur / WWF
© Fernando Zarur / WWF

Ich hatte so eine Ahnung, dass es gut wäre, heute früh im Bella Center zu sein. Es war sehr gut! Draußen stand schon um 8:00 Uhr eine mehrere hunderte Meter lange Schlange bis zurück zur Metrostation. Heute reisen offensichtlich Tausende neue Delegierte, Beobachter und Medienvertreter an. Glücklicherweise bin ich schon seit einer Woche hier und benötige keine Akkreditierung mehr. Ich war innerhalb von 20 Minuten durch die Sicherheitskontrolle. Den meisten anderen erging es viel schlechter. Mein WWF-Kollege aus Österreich stand fast fünf Stunden draußen in der Kälte. Ich weiß nicht, warum keiner diesen Ansturm erwartet hat. 22.000 Menschen sind in der letzten Woche schon im Bella Center ein- und ausgegangen, wurde heute auf einer UN-Pressekonferenz erklärt. Dabei ist das Gebäude nur für 15.000 ausgelegt. Und über 45.000 haben sich angemeldet. Das kann nicht passen. In den nächsten Tagen wird der Zugang für die meisten von uns wohl eingeschränkt werden. Es weiß nur noch niemand so recht, wie das passieren wird.  

Die afrikanische Gruppe hat heute erklärt, dass sie eine Fortführung des Kyoto-Protokolls möchten und besorgt darüber sind, ob das hier in Kopenhagen passieren wird. Im Kyoto-Protokoll haben sich Industrieländer zu verbindlichen Reduktionszielen verpflichtet. Mittlerweile liegen hier in Kopenhagen auch neue Entwürfe vor, die einen zweigleisigen Ansatz vorsehen. Mit einer Weiterführung des Kyoto-Protokoll und zusätzlichen Vereinbarungen. Aber die Unsicherheit darüber, ob Kyoto „überleben“ wird, sorgt offensichtlich für immer mehr Misstrauen.  

Auf den Gängen und auf Twitter gehen Gerüchte herum, dass die Entwicklungsländer die Verhandlungen blockieren würden … Es ist wirklich schwer, hier einen ruhigen Kopf zu bewahren.  


13. Dezember, 17:30 Uhr – Einigkeit auf der Straße, Dissenz im Konferenzgebäude

Dänische WWF-Kollegen im Burning-Panda-Kostüm. © Richard Stonehouse / WWF
Dänische WWF-Kollegen im Burning-Panda-Kostüm. © Richard Stonehouse / WWF

Am Samstag haben 100.000 Menschen in Kopenhagen für mehr Klimaschutz und ein faires, ambitioniertes und rechtsverbindliches Abkommen in Kopenhagen demonstriert. Und wir waren mit dabei! Alle Teilnehmer haben sich in der Innenstadt getroffen und zuerst eine Stunde den Rednern aus aller Welt zugehört. Klimazeugen, die schon jetzt die Folgen des Klimawandels spüren, haben ebenso gesprochen wie das dänische Top-Modell Helena Christensen. Es war zwar eiskalt aber sehr spannend. „Yes we can, yes we must, yes we will!“ war der gemeinsame Ruf. Zum Abschluss haben alle noch ihren „Nebenmann“ umarmt. Das hält warm.

Eine Gruppe des WWF-Belgien ist extra für die Demo angereist. Danke, dafür! Und 10 WWF-Kollegen aus Dänemark waren in Pandakostümen mit Feuerkronen unterwegs. Sah klasse aus! Vorher haben viele gewarnt, dass die Polizei gewalttätige Ausschreitungen befürchtet. Aber bei den Reden war einfach nur großartige Stimmung.

Leider ist unsere Gruppe dann aber doch irgendwie unter den „Schwarzen Block“ geraten. Plötzlich kamen aus der friedlichen  Menge 40 Vermummte auf uns bzw. die Polizisten hinter uns zu gerannt und haben diese attackiert. Die Gegenreaktion kam natürlich sofort und wir haben uns so schnell wie möglich in eine Seitenstrasse davon gemacht. 30 Pandas, die vor der Gewalt Reißaus nehmen. Da stimmt doch was nicht… Wir sind dann ein Stückchen weiter vorne wieder auf den Demonstrationszug gestoßen und haben uns wieder eingereiht. Der Rest des (langen) Weges bis zum Bella Center verlief dann glücklicherweise friedlich – und zum Glück haben die ca. 1000 Festnahmen und Ausschreitungen nicht das tolle, positive Bild der Demonstration in den Medien weltweit überschattet. 

Die größte Demonstration, die Kopenhagen je erlebt hat. Rund 100.000 Menschen gingen am Sonntag für mehr Klimaschutz auf die Strasse. © Richard Stonehouse / WWF
Die größte Demonstration, die Kopenhagen je erlebt hat. Rund 100.000 Menschen gingen am Sonntag für mehr Klimaschutz auf die Strasse. © Richard Stonehouse / WWF

Nur leider sind wir durch die Aktion von unseren dänischen Plüschpandas getrennt worden. 5 Stunden waren wir insgesamt unterwegs und wirklich durchgefroren, als wir endlich am Konferenzgebäude angekommen sind. Die Reden dort konnten wir leider nur aus der Ferne hören, aber wir haben noch eine Weile die Atmosphäre mit Hunderten von Kerzen und Fackeln genossen und uns dann auf den Heimweg gemacht.

Am Sonntag war das Bella Center geschlossen. Es fanden „nur“ informelle Gespräche zwischen den Delegierten und Ministern statt, die zum Wochenende angereist sind und die Verhandlungen in der zweiten Woche fortführen werden. Da blieb ein bisschen Zeit, um endlich mal auszuschlafen, die Stadt anzuschauen und einen Glögg zu trinken, bevor wir uns heute Abend treffen und besprechen, was in der nächsten Woche anliegt. Da ab Mittwoch die Staats- und Regierungschefs anreisen, wird es sicher noch einmal hektischer als in der ersten Woche.

Und das muss es auch. Denn die große Einigkeit, die tausende Klima-Aktivisten am Samstag auf der Straße demonstrierten, hat leider noch nicht das Innere des Konferenzzentrums erreicht. Die angereisten Umweltminister müssen dringend die Lücken im Text mit ambitionierten Reduktionszielen und ausreichend hohen Finanzierungszusagen an die Entwicklungsländer füllen. Die Ziele, die bis heute auf dem Tisch liegen, erfüllen leider noch lange nicht wissenschaftlichen Forderungen. So hat zum Beispiel gerade Australien vorgeschlagen, dass die Industriestaaten gemeinsam ihre Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 15% reudzieren, dabei wären 25 bis 45% nötig. Auf die Regierungschefs wartet in dieser zweiten Woche also eine Herkulesaufgabe, wenn am Freitag um 24 Uhr ein Abkommen stehen soll, welches das Klima auch wirklich schützt.  


11. Dezember, 16:30 Uhr – Notarzteinsatz: WWF versucht die Verhandlungen wiederzubeleben 


Heute ist ein wahnsinnig hektischer Tag. Gleich in der früh haben wir eine neue Aktion durchgeführt und die Verhandlungen als „Climate Rescue Team“ symbolisch wiederbelebt. Als Notärzte verkleidet haben wir eine zwei Meter große, aufblasbare Weltkugel  reanimiert. Dazu waren fünf Therapien notwendig: Eine Injektion voll Ehrgeiz (um die Treibhausgase zu reduzieren), eine Finanzspritze (160 Milliarden Euro pro Jahr), eine Transfusion mit Technologie-Transfer (um die Entwicklungsländer zu unterstützen) , ein gewaltiger Stoß politischer Willens (repräsentiert durch einen Defibrilator) und ein rechtlich bindendes Abkommen (Mullbinde). Drei Aufführungen haben wir gemacht – und natürlich jedes Mal die Verhandlungen (die Erde) wiederbeleben können.  Bilder zu Aktion und andere Eindrücke aus Kopenhagen findet Ihr auf unserer Flickr-Seite.  

WWF-Ärzteteam versucht, die Erde zu retten. © Richard Stonehouse / WWF-Canon
WWF-Ärzteteam versucht, die Erde zu retten. © Richard Stonehouse / WWF-Canon

Kaum waren wir damit durch, wurde ein  Vertragstextentwurf nach dem nächsten bekannt gegeben. Zuerst einer der kleinen Inselstaaten, der sehr konstruktiv und fair ist. Wir sollten denen zuhören, für die am meisten auf dem Spiel steht –   ihr eigenes Überleben. Diese Länder haben in ihrer Heimat fast täglich mit den verheerenden Folgen des Klimawandels zu kämpfen.

Kurz danach kamen zwei weitere Textentwürfe  von anderen Staaten. Eins zum Kyoto-Protokoll und der Entwurf  und  ein Entwurf für das offizielle Schlußabkommen. Unsere Experten sitzen seitdem hoch konzentriert davor und analysieren jeden einzelnen Absatz. Wahnsinn! Es ist hier so spannend, dass ich auch noch nachts unter Strom stehe.

Morgen ist eine große Klima-Demonstration „Planet first - people first“ die vom Stadtzentrum zum Bella Center geht. Wir sind natürlich mit dabei …


10. Dezember, 8 Uhr - Südseestaaten protestieren gegen zu lasche Vereinbarung

Inselstaaten im Pazifik sind vom Klimawandel besonders stark bedroht. © WWF
Inselstaaten im Pazifik sind vom Klimawandel besonders stark bedroht. © WWF

Gestern mittag wurde das Plenum in Kopenhagen unterbrochen, weil der kleine Inselstaat Tuvalu darauf bestand, dass ein Abkommen rechtlich verbindlich sein müsse und nicht nur eine politische Vereinbarung sein dürfe. Dass die tiefliegenden Inselstaaten  hier so viel wie möglich erreichen wollen und müssen, ist mehr als verständlich. Für sie ist der Klimawandel keine abstrakte Gefahr, unter der sie sich schmelzende Gletscher vorstellen, sondern ein ganz konkrete Bedrohung. Wenn der Meeresspiegel steigt, verlieren sie als erste ihr Land. Daher kritisieren sie auch die bisherigen Finanzierungspläne der Industrieländer. Der bisher angebotene Betrag reiche nicht einmal aus, "um genug Särge für die Menschen in den Entwicklungsländern zu kaufen", sagte ein sudanesischer Delegierter. Hier in Kopenhagen wird es bei solchen Themen auch schnell sehr emotional. Da spürt man, dass der Klimagipfel nicht nur irgendeine Konferenz ist, sondern es hier wirklich um nicht weniger als die Rettung der Welt geht.  

Von den amerikanischen  WWF- Kollegen haben wir gehört, dass in den USA konservative Kongressabgeordnete angekündigt haben, nächste Woche nach Kopenhagen zu kommen, um Front gegen die Klimaschutzpolitik von Präsident Barack Obama zu machen. Darauf werden wir uns die nächsten Tage gut vorbereiten müssen.  


9. Dezember, 12:30 Uhr – Aufregung um dänischen Vertragsentwurf

Unter den Verhandlern ist die Aufregung derzeit groß. Die englische Zeitung „The Guardian“ veröffentlichte gestern einen bis dato geheim gehaltenen dänischen Vertragsentwurf, der nicht den offiziell verhandelten Texten entspricht. Die Entwicklungsländer kritisierten, dass dieser Text viel zu sehr auf die Interessen der Industrienationen zugeschnitten ist und ihnen bei einem solchen Vertrag kein wirtschaftliches Wachstum mehr zugestanden würde.

Es bleibt zu hoffen, dass die Dänen zukünftig nach dem Motto der Präsidentin der Klimakonferenz Connie Hedegaard arbeiten. „I will listen and I will be transparent“ hatte sie erst am Montag bei der Eröffnung der Konferenz angekündigt.

Heute morgen haben wir noch mal unsere zwei Tore für die Delegierten aufgebaut. Diesmal waren auch die großen grünen „Klatschhände“ dabei. Jeder, der das „Vote Earth“-Tor genommen hat, hat damit eine „High Five“ bekommen. Bei den Delegierten ist es wahnsinnig gut angekommen. Eine winzige Minderheit hat das rote „Global Warming“ Tor genommen, allerdings sind von denen einige wieder zurückgekommen, um dann doch das grüne „Vote Earth“ Tor zu nehmen.

Ansonsten bekomme ich langsam einen Blick für die netten kleinen Details auf der Klimakonferenz. Es gibt überall kostenloses Leitungswasser aus großen Spendern. Das hat eine bessere CO2-Bilanz als Wasserflaschen. Außerdem bekommt jeder Teilnehmer der Konferenz kostenlose Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel. Großartig! 


8. Dezember, 16.00 Uhr - Weltrettung möglich

Hier wird diskutiert: Der Plenarsaal im Kopenhagener Bella Center. © Fernando Zarur / WWF
Hier wird diskutiert: Der Plenarsaal im Kopenhagener Bella Center. © Fernando Zarur / WWF

Gesprächsthema Nummer 1 heute: Die Entscheidung der US-Umweltbehörde. Zumindest die deutschen Medien wollen alles darüber wissen. Da ist es besonders praktisch, dass die WWF-Kollegen aus den USA auch hier sind und sofort ihre Sicht einbringen. Spannend! Da soll noch mal jemand sagen, Konferenzen machen keinen Sinn.

Im Bella Center treffen um die 200 Nationen aufeinander, in jeder Ecke wird eine andere Sprache gesprochen. Das ist unglaublich inspirierend und kreiert eine ganz eigene Dynamik. Die Welt zu retten erscheint hier auf jeden Fall möglich.  


8. Dezember, 9.00 Uhr - Tag zwei beginnt

Nachdem gestern noch lange Schlangen vor dem Bella Center in Kopenhagen standen, scheinen sich mittlerweile die meisten Teilnehmer der Klimakonferenz in Kopenhagen angemeldet und zurecht gefunden zu haben. Nach nur 10 Minuten liegt die ist Sicherheitskontrolle hinter uns. Der Tag gestern hat einige positive Signale gebracht. Frankreichs Umweltminister Borloo hat in Kopenhagen erklärt, dass Frankreich die EU dazu bringen möchte, sich gemeinsam auf ein Reduktionsziel von Minus 30 Prozent bis 2020 zu einigen. Damit kann Europa die Latte beim nächsten EU-Gipfel am 10. Dezember noch mal ein wenig höher hängen.

Auch in den USA ist quasi über Nacht etwas passiert. Die amerikanische Umweltbehörde (EPA) hat Treibhausgase offiziell als gesundheitsschädlich eingestuft. Das sind mal gute Nachrichten. Wir sind gespannt, was Obama nächste Woche in Kopenhagen erklären wird.

Hier im Bella Center beginnt gleich eine Pressekonferenz, auf der der WWF gemeinsam mit anderen Organisationen einen neuen Report über Schutzgebiete und ihre Funktion als natürliche „Waffe“ gegen den Klimawandel vorstellt. Ein Grund mehr für unsere Arbeit … 


7. Dezember - Es geht los

"Vote Earth" oder "Global Warming" - WWF-Aktion zur Eröffnung der UN-Klimakonferenz. © WWF
"Vote Earth" oder "Global Warming" - WWF-Aktion zur Eröffnung der UN-Klimakonferenz. © WWF

Der WWF hat den Delegierten zum Auftakt schon mal unmissverständlich und erfolgreich klargemacht, welche Verantwortung auf ihnen lastet. Direkt nach dem Security-Check mussten die Verhandlungsteilnehmer sich entscheiden. Statt über den roten Teppich ließ der WWF die Delegierten über eine graue Teppichstraße gehen, die sich direkt vor zwei Toren gabelte: „It’s your decision!“ – „Es ist Ihre Entscheidung!“ stand darauf geschrieben. Entscheiden mussten sich die Delegierten, ob sie durch das rote „Global Warming“-Tor gehen und sich damit für ungebremsten Klimawandel aussprechen oder doch lieber das grüne „Vote Earth“-Tor nehmen und damit dem Klimaschutz ihre Stimme geben wollten. Die Aktion kam sehr gut an, hunderte Delegierte nahmen nach dem Gang durch das grüne Tor gerne das WWF Positionspapier mit, etliche Kamerateams trugen die WWF-Botschaft hinaus in die Welt.  

Doch auch wenn heute viele Konferenzteilnehmer das grüne Tor nahmen – wie es am Ende der zwei Wochen ausgeht, ist noch offen. Die bisher angekündigten Reduktionsziele der wichtigsten Staaten sind noch wenig vielversprechend: Um 3,5 Grad würde ich die globale Durchschnittstemperatur in diesem Fall bis 2100 erwärmen, bei zwei Grad liegt aus Sicht des WWF die absolute Obergrenze, wenn die schlimmsten Folgen des Klimawandels vermieden werden sollen. Optimistisch stimmt jedoch, dass der US-Präsident Barack Obama nun auch zur entscheidenden Phase der Verhandlungen anreisen wird. Es bleibt also spannend.   

Wenn Sie selber die Entscheidung von Kopenhagen mit beeinflussen wollen, dann geben Sie jetzt hier Ihre Stimme für ein starkes Klimaschutzabkommen ab! Machen Sie mit bei „Vote Earth!“   

Kommentare zu diesem Artikel:

WWF Deutschland schreibt am 10.12.2009, um 13:48:26 Uhr:
Lieber Herr Schoettler, das machen wir in Zukunft sehr gerne. In diesem Fall gehören die Bildrechte jedoch dem WWF International. Gern schicke ich Ihnen aber ein Foto zu, wenn Sie eine E-Mail an unsere Bildredaktion (eistert@wwf.de) schicken. Viele Grüße vom WWf Deutschland
Michael Schoettler schreibt am 08.12.2009, um 00:16:07 Uhr:
Gut dass der WWF diese Konferenz mit eigenen Aktionen begleitet und dies auch mit Fotos über "flickr" dokumentiert. Nur schade, dass andere Webseiten die WWF-Projekte nur durch "schnöde Textlinks" verlinken können, da alle Ihre Bilder Copyright geschützt sind. Könnten Sie bei "flickr" zu den Kampagnen nicht auch 1 - 2 Bilder unter einer "Creative Commons" Lizenz anbieten, damit wir Webmaster Ihre Kampagnen etwas attraktiver verlinken könnten???

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