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Sonnenenergie. © WWF-Canon / K. Schafer
Sonnenenergie. © WWF-Canon / K. Schafer

Der Gold Standard

Der Gold Standard ist ein Qualitätsstandard für CO2-Kompensationsprojekte, an dessen Entwicklung 2003 Experten des WWF und anderen Umweltorganisationen beteiligt waren. Er stellt sicher, dass Projekte im Rahmen des „Clean Development Mechanism“ – und damit des regulierten Marktes – den höchsten Ansprüchen genügen. Der Gold Standard existiert seit 2006 jedoch auch im Rahmen der freiwilligen Kompensation. 

Ziel des Gold Standards ist es nicht nur, sicherzustellen, dass Kompensationsprojekte tatsächlich zu einer Reduktion von Treibhausgasen führen. Darüber hinaus sollen diese Projekte dazu beitragen, eine nachhaltige Entwicklung der jeweiligen Länder zu fördern. Der Gold Standard hat also die gleichen Ziele wie der „Clean Development Mechanism“ (CDM) im Rahmen des Kyoto-Protokolls. Im Unterschied zum CDM ist der Gold Standard jedoch deutlich besser dazu geeignet, diese Ziele zu erreichen und sorgt für eine höhere Qualität der Projekte.

Das lässt sich an vier Aspekten zeigen:

Die Einhaltung dieser Kriterien wird beim Gold Standard – wie bei allen anderen Standards und im Fall des CDM – von einer Prüfungsunternehmen, wie zum Beispiel dem TÜV, vorgenommen. Diese Prüfer dürfen weder an der Entwicklung der Kriterien, noch an dem Projekt beteiligt sein. Sie stellen also eine unabhängige dritte Partei dar.


Weitere Informationen

Übersicht: Kompensation von Emissionen >>

WWF-Positionspapier zur CO2-Kompensation: Augenwischerei oder wirksamer Klimaschutz?

Studie (Kurzfassung): A Comparison of Carbon Offset Standards

Studie (Langfassung): A Comparison of Carbon Offset Standards

WWF-Positionspapier zur CO2-Kompensation >>



Titel: Gold Standard

Link: http://www.wwf.de/themen/klimaschutz/jeder-kann-handeln/kompensation-von-emissionen/gold-standard/


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