© Walter Rademacher / WWF
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Ästuar 21

Internationale Tagung am 1.10.2009 in Hamburg: Zukunftsfähig für Mensch und Natur – Europäische Beispiele der Ästuarentwicklung mit Blick auf die Tideelbe

 

Präsentationen der Referenten

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz der Freien und Hansestadt Hamburg und WWF-Deutschland haben am 1. Oktober 2009 eine internationale Tagung "Ästuar 21: Zukunftsfähig für Mensch und Natur - Europäische Beispiele der Ästuarentwicklung mit Blick auf die Tideelbe" gemeinsam veranstaltet.

Ästuare, die Trichter-Mündungen der Flüsse ins Meer, sind ökologisch sehr wertvolle Bereiche. Sie sind größtenteils als europäische Naturschutzgebiete ausgewiesen und fungieren zugleich als wichtige Schifffahrtsstraßen zu bedeutenden Hafenstandorten. Wie sollten Ästuare in Europa entwickelt werden, um die Auswirkungen des Klimawandels und der boomenden Schifffahrt zu verkraften?

Wie können Hochwasser-, Gewässer- und Naturschutz in den hochempfindlichen Gebieten des Übergangs vom Fluss ins Meer verknüpft und die Sicherheit der Menschen sowie der Natur- beziehungsweise Gebietsschutz berücksichtigt werden? Welche Rolle können Hafenbetreiber bei der Entwicklung integrierter Maßnahmen ausfüllen?

Experten, Behördenvertreter und Naturschützer haben integrierte Maßnahmen in den Ästuargebieten Großbritanniens, der Niederlande, Belgiens und Deutschlands vorgestellt und ihre Erfahrungen im Hinblick auf die Anforderungen von Natura 2000-Regelungen sowie der EG-Wasserrahmenrichtlinie erläutert.