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Treibhausgase verbindlich reduzieren und damit die globale Erwärmung auf ein erträgliches Maß begrenzen – das war die Herausforderung an die Delegierten des UN-Klimagipfels (COP17). Nach mehr als zweiwöchigen Verhandlungen endet in Südafrika der Klimagipfel mit einem sehr mageren Ergebnis.

Die Beschlüsse sind reine Formelkompromisse. Es klafft nach wie vor ein immenser Abgrund zwischen den dringend notwendigen Maßnahmen und dem politischen Willen. Bei den Beschlüssen zur zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls blieb offen, wie die zahlreichen Schlupflöcher geschlossen werden sollen und welche Laufzeit diese Periode haben wird.

Dabei ist es höchste Zeit zu handeln: Die UN-Klimakonferenz 2011 sollte konkrete Perspektiven für eine verbindliche Klimaschutzpolitik liefern. Im vergangenen Jahr wurde so viel Kohlendioxid ausgestoßen wie niemals zuvor.

Bis zum 11. Dezember dauerte der Gipfel in Durban. Es war ein zäher Kampf um den richtigen Weg. An weiteren Verhandlungen unter dem Dach der Vereinten Nationen führt allerdings kein Weg vorbei.

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WWF Generaldirektor Jim Leape zur Rolle des WWF in Durban



Für den WWF auf der Klimakonferenz: Jörn Ehlers, Franko Petri © WWF

Blog aus Südafrika

Franko Petri und Jörn Ehlers sind in Durban und berichten täglich über ihre Eindrücke von der Klimakonferenz.

Die Flop-COP 17 – und die Klimakarawane zieht weiter

Das Ergebnis ist mehr als mager. Immerhin wurde das Grundgerüst für den Grünen Klimafonds gezimmert. auch wenn nicht klar ist, wo die angestrebten Milliarden herkommen sollen. Es gab keine fixe Einigung zu einem rechtlich verbindlichen Abkommen. Die USA und Indien haben gemauert. Der Formulierung „Protokoll oder rechtliches Instrument“ fehlt es an Ambition und wenn es jemals in Kraft treten sollte, dann viel zu spät

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Positionspapier: Was der WWF von der Konferenz erwartete

Deutsche Version

Englische Version

Der Weg durch den Klimakonferenz-Abkürzungsdschungel: Das COP17-Glossar

Geschichten aus Durban