Den Menschen miteinbeziehen

Soziale Nachhaltigkeit des FSC

Reif zum Fällen? Forstwirt Alfredo Tapia misst mit einem Kollegen den Umfang ausgesuchter Bäume – Alltagsarbeit in einem FSC-Betrieb wie La Chonta im bolivianischen Regenwald. © Sabine Vielmo / WWF
Reif zum Fällen? Forstwirt Alfredo Tapia misst mit einem Kollegen den Umfang ausgesuchter Bäume – Alltagsarbeit in einem FSC-Betrieb wie La Chonta im bolivianischen Regenwald. © Sabine Vielmo / WWF

Ernüchternde Erkenntnis der Experten: Mit Schutzprojekten allein lassen sich die letzten Wälder der Erde auf Dauer nicht vor großflächigem Raubbau und illegalem Holzeinschlag bewahren. Der zweite Weg zu ihrer Rettung ist eine naturschonende Nutzung des Rohstoffes Holz. Und zwar eine, die sich rechnet – sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für die Holzwirtschaft. Wie aber sollen Holzeinkäufer und Verbraucher "gutes" Holz von "schlechtem" unterscheiden können? Hier hilft das Zeichen des Forest Stewardship Council (FSC). Es garantiert die Herkunft aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft.

Naturschutz und Armutsbekämpfung Hand in Hand

Die sozialverträgliche Waldbewirtschaftung der Wälder ist neben ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten die dritte Grundsäule des FSC. Bei der Zertifizierung von Wäldern wird unter anderem darauf geachtet, dass

  • das Personal nach Möglichkeit ganzjährig beschäftigt ist,
  • regelmäßig Aus- und Weiterbildungen stattfinden,
  • Dienstleister sorgfältig ausgewählt werden und möglichst aus der Umgebung stammen,
  • bestehende Land- und Waldnutzungsrechte – zum Beispiel indigener Völker – anerkannt werden.

Die vom FSC festgelegten Standards sehen vor, dass das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten oder vergrößert werden soll. Damit werden Naturschutzmaßnahmen und Armutsbekämpfung eng miteinander verknüpft.

Ein Beispiel hierfür ist die Luther-Schule im brasilianischen Manaus. Dort werden jährlich 60 Schüler im Alter von 14 bis 21 Jahren in der Herstellung und Reparatur von Musikinstrumenten unterwiesen, wobei hauptsächlich unbekanntere tropische Hölzer wie Pau Rainha Verwendung finden. Dadurch erlernen die Jugendlichen, die meist aus den unteren sozialen Schichten stammen, nicht nur ein wertvolles Handwerk, sondern zugleich auch den Wert der Wälder schätzen.

Ernüchternde Erkenntnis der Experten: Mit Schutzprojekten allein lassen sich die letzten Wälder der Erde auf Dauer nicht vor großflächigem Raubbau und illegalem Holzeinschlag bewahren. Der zweite Weg zu ihrer Rettung ist eine naturschonende Nutzung des Rohstoffes Holz. Und zwar eine, die sich rechnet – sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für die Holzwirtschaft. Wie aber sollen Holzeinkäufer und Verbraucher "gutes" Holz von "schlechtem" unterscheiden können? Hier hilft das Zeichen des Forest Stewardship Council (FSC). Es garantiert die Herkunft aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft.

 

Naturschutz und Armutsbekämpfung Hand in Hand

Die sozialverträgliche Waldbewirtschaftung der Wälder ist neben ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten die dritte Grundsäule des FSC. Bei der Zertifizierung von Wäldern wird unter anderem darauf geachtet, dass

  • das Personal nach Möglichkeit ganzjährig beschäftigt ist,
  • regelmäßig Aus- und Weiterbildungen stattfinden,
  • Dienstleister sorgfältig ausgewählt werden und möglichst aus der Umgebung stammen,
  • bestehende Land- und Waldnutzungsrechte – zum Beispiel indigener Völker – anerkannt werden.

Die vom FSC festgelegten Standards sehen vor, dass das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten oder vergrößert werden soll. Damit werden Naturschutzmaßnahmen und Armutsbekämpfung eng miteinander verknüpft.

Ein Beispiel hierfür ist die Luther-Schule im brasilianischen Manaus. Dort werden jährlich 60 Schüler im Alter von 14 bis 21 Jahren in der Herstellung und Reparatur von Musikinstrumenten unterwiesen, wobei hauptsächlich unbekanntere tropische Hölzer wie Pau Rainha Verwendung finden. Dadurch erlernen die Jugendlichen, die meist aus den unteren sozialen Schichten stammen, nicht nur ein wertvolles Handwerk, sondern zugleich auch den Wert der Wälder schätzen.

 

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