Temperierte Wälder

 

Kaukasus, Georgien. © Hartmut Jungius / WWF-Canon
Kaukasus, Georgien. © Hartmut Jungius / WWF-Canon

Als temperierten Wald bezeichnet man im Allgemeinen den Laub- und Laubmischwald gemäßigter Breiten. Dazu gehört der Wald in Mittel- und Osteuropa, im Osten der USA, in Nordostasien sowie Teile der Wälder Chiles, Ostaustraliens und Neuseelands. Temperierten Wald findet man ebenso im Kaukasus, in der Türkei und am Südrand des Himalajas.

Wichtiges Kennzeichen dieser Wälder sind die ausgeprägten Jahreszeiten, denen sie sich anpassen mussten – mit kühlen Wintern und mindestens vier bis sechs Monaten Wachstumsperiode ohne Frost. Die Wälder wachsen meist auf fruchtbaren Böden und haben eine ausgeprägte horizontale Struktur mit Baum-, Strauch- und Krautschicht.

Typische Baumarten sind Eichen, Buchen, Birken und Ahorn.

Es gibt auch an den Küsten gemäßigter Breiten ausgesprochene Regenwälder mit über 2.000 Millimetern Niederschlag pro Jahr – etwa in Georgien, Kalifornien, Neuseeland oder in Chile (Valdivianische Wälder).