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Die Ergebnisse der Online-Umfrage 2012

Im Januar hatte der WWF die User im Internet dazu aufgerufen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Insgesamt haben sich über 5.000 Teilnehmer zur Wahrnehmung und zum Engagement des WWF geäußert. Fazit: Dem WWF werden große Kompetenzen im Bereich Artenschutz zugeschrieben, Nachholbedarf gäbe es vor allem in der transparenten Kommunikation.

Die wichtigsten Ergebnisse zum Durchklicken:

WWF steht für Umweltschutz, Naturschutz und Tiere

Zunächst hatte sich der WWF dafür interessiert, wie er denn überhaupt wahrgenommen wird, welche Assoziationen mit dem „World Wide Fund for Nature“ verbunden werden.  Die am häufigsten genannten Schlagworte waren: „Umweltschutz“, „Naturschutz“ und „Tiere“. Das Stichwort „Panda“ - das Markenzeichen - verbinden rund 11 Prozent der Befragten mit dem WWF.

Traditionell ist der WWF eine Umweltschutzorganisation, die sich für den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten unsere Erde einsetzt. So wird der WWF wahrgenommen. Und: Genau darin sehen die Internet-User den Schwerpunkt der WWF-Aktivitäten. Insgesamt 93,4 Prozent der Befragten gaben an, dass  sich der WWF im Bereich „Artenschutz, Erhaltung seltener Tiere und Pflanzen“ engagieren sollte. Die Beeinflussung von Entscheidungsträgern zu einer „umweltgerechten Politik“ erwarten 79,7 Prozent.

Welche Eigenschaften beschreiben den WWF?

Die Mehrheit der Befragten hält den WWF für „international“. 73,6 Prozent stufen den WWF als „glaubwürdig“ ein, rund 12 Prozent weniger finden den WWF  „sympathisch“.

Vor allem Kooperationen zwischen dem WWF und Unternehmen sollen verstärkt kommuniziert werden – über 80 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Informationen zu diesem Thema. Gefordert werden außerdem mehr Informationen zum Zertifizierungssystem für nachhaltige Forstwirtschaft (FSC) und nachhaltige Fischerei (MSC). Aufklärungsbedarf gibt es auch beim Thema Gentechnik – 54,1 Prozent wünschen sich mehr Informationen zur Rolle der Gentechnik beim WWF.  Mehr Informationsarbeit soll auch zum Thema Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO) für nachhaltiges Palmöl geleistet werden.

Eine wichtige Erkenntnis für den WWF: Die User wollen mitmachen! Mehrheitlich gewünscht werden Online-Kampagnen wie z. B. Petitionen, E-Mail-Proteste etc.. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer erwarten einen stärkeren Austausch mit WWF-Experten – sowohl online als auch offline.

Wie kann der WWF einen möglichst großen Einfluss auf Industrie und Unternehmen ausüben?

62,2 Prozent der Befragten halten es für sinnvoll, Umweltsünden von Unternehmen offenzulegen, um auf die Industrie Einfluss zu nehmen. Nahezu gleich viel Befragte (61,2 Prozent) befürworten die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, um nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu finden.

5.429 Teilnehmer haben bei der Umfrage mitgemacht. Die meisten Befragten sind weiblich (62,2 Prozent), zwischen 25 und 44 Jahre alt (41,6 Prozent), mit Studienabschluss (22,8 Prozent) und kinderlos (69,1 Prozent).

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern!

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