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Stand: 29.01.2016

Jahresbericht 2014/15: Unterstützung und Aufgaben wachsen

WWF verzeichnet Zuwachs an Unterstützern und Einnahmen

Der WWF ist mit der Unterstützung durch 475.000 Förderer und Einnahmen in Höhe von fast 67 Millionen Euro erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Die Zahl der Förderer konnte um 17.000 Unterstützer ausgebaut werden. „Wir sind froh, dass wir weiter wachsen konnten, zugleich sind die Aufgaben größer geworden“, sagt Eberhard Brandes. Der geschäftsführende Vorstand des WWF betonte: „Die Zerstörung der Natur entzieht Millionen Menschen die Lebensgrundlagen und ist eine zentrale Fluchtursache. Das ist ein Grund mehr, den Ausverkauf unserer Naturschätze konsequent zu beenden.“

Kampf gegen die Wilderei - Schwerpunkt im kommenden Jahr

Besonders deutlich zeigt sich dies in Afrika. Die Wilderei nimmt dramatische Formen an. Elefanten und Nashörner werden rücksichtslos gejagt und getötet. Deshalb gehört der Kampf gegen die grassierende Wildereikrise zu einem wichtigen Schwerpunkt des WWF im kommenden Jahr. Die Hilfen aus Deutschland werden nicht nur genutzt, um mehr Wildhüter auszurüsten, sondern Ziel ist es zugleich, die Märkte für Elfenbein und Nashornpulver z.B. in China und Vietnam trocken zu legen. Der illegale Artenhandel sei ein übles Millionengeschäft, vergleichbar mit Waffen- und Drogenhandel, so Brandes. Neben Nashörnern und Elefanten werden 2016 Großkatzen, Tiger, Löwen und Schneeleoparden, im Mittelpunkt stehen. 

Deutschland: Wildnis und Energiewende

Große Aufgaben erwarten den WWF auch in Deutschland. An der Wiederansiedelung des Luchses in Rheinland Pfalz wird man sich ebenso beteiligen wie an der Renaturierung zusammenhängender Auwälder in Sachsen-Anhalt und dem Schutz der letzten frei fließenden Wildflüsse in Bayern. „Um langfristig Naturschutzerfolge zu sichern, müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen“, hebt WWF Vorstand Eberhard Brandes hervor. Im internationalen Klimaschutz sei man im vergangenen Jahr in Paris ein gutes Stück vorangekommen. Jetzt gelte es, die Vereinbarungen mit Leben zu füllen. In Deutschland werde sich der WWF weiter mit hoher Priorität für die Umsetzung der Energiewende stark machen.

Ausgaben in den wichtigsten Schwerpunktregionen

Karte Amazonien Südl. und östl. Afrika mit KAZA Deutschland Kongo Mekong-Region Borneo/Sumatra Kaukasus Amur/Heilong

Ausgaben nach ausgewählten Schwerpunktthemen

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