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Stand: 04.12.2014

Das WWF-Netzwerk

Organigramm des WWF-Netzwerkes © WWF
Organigramm des WWF-Netzwerkes © WWFLupe

Dem WWF-Netzwerk gehören derzeit 33 nationale Organisationen (NO = National Organisations) an. Sie arbeiten eigenverantwortlich innerhalb ihrer nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen und der gemeinsamen strategischen Prioritäten des WWF-Netzwerks. Hinzu kommen 18 regionale Büros und Länderbüros (Programme Offices und Country Offices).

International Board:

 

Das International Board besteht aus 12 Mitgliedern und einer/m Präsidentin/en von WWF International (als 13. Mitglied und Vorsitzende). 6 bis 9 Mitglieder müssen aus den Stiftungsräten der nationalen Organisationen (NO-Boards) stammen. 3 bis 6 Mitglieder müssen externe Vertreter sein. Als Vorsitzende/-r ist eine unabhängige Person zu benennen.


Das International Board greift bei der Prüfung von NET-Empfehlungen zu wichtigen Themen  sowie bei der Festlegung der allgemeinen Strategien und Prioritäten, die vom gesamten Netzwerk unterstützt werden können, auf das Netzwerk – insbesondere auf Kollegen im WWF Council – zurück. Das International Board erkennt die Befugnisse und Zuständigkeiten der  nationalen Stiftungsräte (National Boards) weiterhin an.


Network Executive Team (NET):

 

 Das NET besteht aus 10 Mitgliedern, einschließlich des/ der Vorsitzenden (Director General). Dazu gehören die 4 wichtigsten Beitragenden des Netzwerks (dauerhafte Sitze), 3 von den jeweiligen Regionen nominierte Mitglieder (je ein Mitglied aus Afrika, aus der Asien-Pazifik-Region sowie aus Lateinamerika oder der Karibik) und 2 von der Assembly gewählte Mitglieder. Jedes NET-Mitglied ist für die Zusammenarbeit mit den anderen Büros der Region verantwortlich. Ernennungen und Wahlen richten sich nach Leitlinien, die hinsichtlich Geschlechterverteilung und Art der Aufgaben die Vielfalt fördern.


Das NET arbeitet mit dem Netzwerk zusammen und wird in dessen Auftrag tätig. Es fällt  Entscheidungen, die das gesamte Netzwerk betreffen, und legt dem International Board Empfehlungen vor, wenn dessen Mandat dies erfordert. Das NET erstattet dem Board im Auftrag des Netzwerks Bericht über dessen Leistungen in den Bereichen Artenschutz, Wachstum, Entwicklung des Netzwerks sowie Marke und Kommunikation.


Die Entscheidungen des NET werden in enger Zusammenarbeit und in Absprache mit der  Assembly getroffen. Dies gilt auch für Themen, zu denen das NET dem International Board Empfehlungen vorlegt


WWF Council:

 

Der WWF Council besteht aus allen Vorsitzenden/Präsidenten der nationalen Organisationen (NO) und der assoziierten Organisationen sowie dem emeritierten Vizepräsidenten bzw. der emeritierten Vizepräsidentin.


Der Council nominiert und berät die Mitglieder des International Board (mit Ausnahme des Präsidenten bzw. der Präsidentin). Es wird empfohlen, dass sich die Mitglieder des Council an folgenden Aufgaben beteiligen:


• Einführung und Begleitung neuer Council-Mitglieder

• Teilnahme an Ad-hoc-Arbeitsgruppen zu wichtigen Angelegenheiten des Netzwerks gemeinsam mit dem International Board oder dem NET

• Ausrichtung der globalen Agenda des WWF in folgender Weise: 1. programmatische Ausrichtung; 2. operationale Ausrichtung; 3. Peer-Unterstützung der Netzwerk-Büros im Falle von Schwierigkeiten.

 

Assembly

 

Die Assembly besteht aus den geschäftsführende Vorständen des Netzwerks. Die Assembly beteiligt sich im Rahmen einer engen Zusammenarbeit und in Absprache mit dem NET aktiv am Ausbau der Strategien, der Politik und der Initiativen des WWF. Sie bringt neu aufkommende Themen und Chancen zur Sprache. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung von Naturschutzzielen und Netzwerkstrategien. Die Assembly beeinflusst und gestaltet die langfristige Agenda für das NET und wählt zwei NET-Mitglieder.


Die beschriebene Struktur sorgt dafür, dass alle Stimmen im WWF-Netzwerk Gehör finden.  Sie berücksichtigt die relativ starke Eigenständigkeit der NO und von deren eigenen Gremien, die letztendlich dem International Board gegenüber rechenschaftspflichtig sind.

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