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WWF betrauert den Tod von 7 Mitarbeitern in Nepal

25. September 2006

 

In tiefer Trauer für die Angehörigen gibt der WWF bekannt, dass 24 Menschen bei einem Hubschrauberunglück in der Nähe eines WWF-Naturschutzgebiets beim Kanchenjunga in Ostnepal ums Leben gekommen sind. Der Hubschrauber war auf dem Weg vom Dorf Ghunsa nach Taplejung. An Bord waren sowohl sieben Mitarbeiter des WWF aus Nepal, Großbritannien und den USA, Helfer von US Aid als auch der nepalesische Forstminister Gopal Raj, Vertreter der finnischen Regierung und mehrere Journalisten. Bei den WWF-Mitarbeitern im Hubschrauber handelt es sich um Chandra Gurung, Harka Gurung und Yeshi Lama vom WWF-Nepal, Jill Bowling Schlaepfer und Jennifer Headley vom WWF-UK and Mingma N. Sherpa and Matthew Preece vom WWF USA.  

 

Das nepalesische Himalaya-Bergrettungsteam und zwei WWF-Mitarbeiter haben trotz schlechten Wetters den abgestürzten Hubschrauber eine Meile südwestlich von Ghunsa gefunden. Nach den neuesten Berichten hat keiner der Insassen das Unglück überlebt. „Das Unglück ist der größte Verlust an Menschenleben, den der WWF in seiner 45-jährigen Geschichte erlebt hat“, sagte heute Jim Leape, der Direktor von WWF International. Das Naturschutzgebiet am Kanchenjunga in Ostnepal ist eines der schönsten der Welt. Der WWF engagiert sich seit 1998 für dieses Gebiet, in dem auch die seltenen Schneeleoparden und rote Pandas leben. Der Tod der sieben WWF-Mitarbeiter ist für den WWF ein schrecklicher Verlust und bedeutet einen schweren Rückschlag für den Naturschutz in Nepal.

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