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WWF gratuliert dem UN-Klimarat und Al Gore zum Friedensnobelpreis

12. Oktober 2007

„Klimaschutz ist Beitrag zur Wahrung des Weltfriedens“

 

Große Freude bei der Umweltstiftung WWF über die Auszeichnung des UN-Klimarates und Al Gores mit dem Friedensnobelpreis: „Das ist ein Riesensignal, das genau zur richtigen Zeit kommt“, sagt Regine Günther, WWF-Klimaschutzexpertin. „Wir sind glücklich, dass die entschlossene Aufklärung über den menschgemachten Klimawandel, die der UN-Klimarat und Al Gore weltweit bei den Menschen und an den Schaltstellen der politischen und wirtschaftlichen Macht leisten, mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt wird.“ Mit der Auszeichnung werde die Wichtigkeit des Klimaschutzes noch einmal deutlich unterstrichen.  

 

„Jeder muss sich darüber klar sein: Wir müssen jetzt dringend handeln, um zu vermeiden, dass die Konflikte der Zukunft um die natürlichen Ressourcen wie Wasser oder Nahrungsmittel geführt werden. Große Flüchtlingsströme könnten die Folge eines ungebremsten Klimawandels sein. Klimaschutz ist nicht nur ein Umwelt-, sondern gerade auch ein Sicherheitsproblem. Deshalb ist jeder Beitrag zum Klimaschutz auch ein Beitrag zur Wahrung des Weltfriedens“, so die WWF-Expertin.

 

Der WWF hofft, dass der diesjährige Friedensnobelpreis den Staaten noch einmal vor Augen führt, was auf dem Spiel steht. „Auf der nächsten UN-Klimakonferenz auf Bali im Dezember können die Regierungen mit Taten zeigen, dass sie die Dringlichkeit zum Handeln verstanden haben. Jeder Staat muss seinen angemessenen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels erbringen.“, sagt WWF-Klimaexpertin Regine Günther.

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