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Verpackung ohne Erdöl - Kooperation des WWF mit Danone

© Danone

Danone stellt mit Unterstützung des WWF als erste große Joghurtmarke in Deutschland auf Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen um. Die Becher des Activia Joghurts bestehen seit April zu 98 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen – genauer: aus dem Biokunststoff PLA (Polymilchsäure) – und werden damit nicht mit Erdöl als Rohstoff produziert.

 

Aus der eigens erstellten Ökobilanz ergibt sich, dass von der Rohstoffherstellung bis zur Entsorgung insgesamt 43 Prozent weniger fossiler Rohstoffe für den neuen Becher benötigt werden. Laut Berechnungen des IFEU Instituts ist seine Klimabilanz zudem um 25 Prozent besser als die einer herkömmlichen Verpackung.

 

Die Ökobilanz kann nun ständig verbessert werden. So will Danone mit PLA mittelfristig einen neuen, geschlossenen Wertstoffkreislauf initiieren: PLA-Verpackungen sollen wieder zu PLA recycelt werden. Das verringert den Flächenbedarf und verbessert die Ökobilanz.

 

Damit ist es aber noch nicht getan. Der WWF hat mit Danone vertraglich vereinbart, dass das größte deutsche Danone-Milchwerk in Ochsenfurt bis spätestens Ende 2013 gentechnikfrei wird. Bis dahin sollen die „Danone-Kühe“ entweder mit heimischen Futtermitteln oder mit garantiert gentechnikfreiem Soja gefüttert werden. Außerdem soll das Futtermittel für die Kühe regenwaldfreundlich sein. Besonders für die Erzeugung von Soja-Futtermitteln werden nach wie vor Regenwälder abgeholzt.

 

Die neue Verpackung sieht genauso aus wie herkömmliche Becher. Anhand des PLA-Symbols auf der Unterseite der Verpackung erkennt man den Unterschied. Auch die Entsorgung läuft wie bisher über den gelben Sack.

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