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SDK-Stiftung

Aktion zugunsten des WWF: SDK Süddeutsche Krankenversicherung fördert WWF-Umweltprojekte

© SDK
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Die SDK-Stiftung unterstützte den WWF bei einem der bisher größten grenzübergreifenden Renaturierungs- und Naturschutzvorhaben in Europa. Im Mittelpunkt des ersten Umweltprojekts der Stiftung stand der Schutz des Lebensraums zahlreicher Tiere an der Unteren Donau und im Delta.

 

Mit ihrer neu gegründeten Stiftung möchte die SDK Probleme der Gegenwart aktiv angehen. Da die SDK neben Tarifen der privaten Voll- und Ergänzungsversicherungen Jahr für Jahr etwa eine dreiviertel Million Menschen speziell für Auslandsreisen versichert, weiß sie um das sensible Zusammenspiel von Mobilität, Urlaub und Umwelt. Freiwillige Spenden von Versicherten mit dem Abschluss von Auslandsreise-Krankenversicherungen hat die Stiftung ungekürzt an den Partner WWF zur Förderung ausgewählter Umweltprojekte gegeben. 

Renaturierung und Artenschutz an der unteren Donau

Von ihrer Quelle im Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer fließt die Donau auf einer Länge von 2.857 Kilometern durch zehn europäische Staaten. Im Mündungsbereich zum Schwarzen Meer verbreitert sich der zweitlängste Strom Europas zu einem gigantischen Delta, das mit einer Fläche von 4.178 Quadratkilometern nur auf Satellitenbildern in seiner Gesamtheit zu erfassen ist.  

 

Dieses riesige Gebiet ist ein wichtiger Lebensraum und Rastplatz für über 330 Vogelarten, von denen mehr als zwei Drittel streng geschützt sind. Die UNESCO erklärte mehr als die Hälfte der Fläche zum Weltnaturerbe. Der WWF zählt das Donau-Delta zu den Global 200 – den weltweit besonders schützenswerten Ökoregionen.  

 

Viele ehemalige Überflutungsflächen entlang von Flüssen sind in den letzten Jahrhunderten trockengelegt, in Äcker oder Pappelplantagen umgewandelt oder zugebaut worden und können somit ihre natürlichen Funktionen nicht mehr erfüllen. Die natürliche Gewässerdynamik wurde gestört und dies wirkte sich negativ auf die wasserabhängigen Lebensräume, Pflanzen und Tiere, vor allem wandernde Fischarten, wie z. B. den Stör, aus. Vielerorts lassen sich diese Flächen wieder renaturieren: Unverbaute Flächen werden etwa durch Dammöffnungen wieder an den Fluss "angeschlossen" - und damit an die natürliche Dynamik des Stromes. Daraufhin können sie sich wieder naturgemäß entwickeln, und dem Fluss steht mehr Raum zur Verfügung, um sich natürlich zu entfalten. Zusätzlicher Gewinn dieses Naturraumschutzes ist im langfristigen Beitrag zum Hochwasserschutz sowie der steigenden Attraktivität für einen ökologisch verträglichen Tourismus zu sehen.  

 

Der WWF engagiert sich seit über 20 Jahren an der Unteren Donau und will weiterhin in dieser Region wertvolle Lebensräume für eine große Vielfalt an Arten, wie z. B. Stör, Otter, Schwarzstorch und die Bekassine schützen.

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