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Stand: 18.12.2015

EDEKA und WWF sind Partner für Nachhaltigkeit

Die Partnerschaft hat das Ziel, den ökologischen Fußabdruck von EDEKA deutlich zu reduzieren und einen der führenden deutschen Lebensmittelhändler noch nachhaltiger zu machen – zum einen über einen noch schonenderen Umgang mit Ressourcen wie Energie und Wasser. Zum anderen will EDEKA den Anteil an umweltverträglicheren Produkten im Sortiment erhöhen.

Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Tissue, Palmöl, Soja, Klima und Süßwasser sind die Schwerpunkte der Zusammenarbeit von WWF und EDEKA © WWF
Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Tissue, Palmöl, Soja, Klima und Süßwasser sind die Schwerpunkte der Zusammenarbeit von WWF und EDEKA © WWF

Was macht der Panda auf EDEKA–Produkten?

Ressourcenschonende Produktion entlang der gesamten Lieferkette ist für den WWF ein zentraler Baustein für Umweltschutz. Das Gegenstück ist eine starke Nachfrage nach umweltverträglicheren Produkten. Nur wenn diese wächst, kann sich auch eine ressourcenschonendere Produktion entlang der ganzen Lieferkette langfristig durchsetzen. Da kommt es auf die Entscheidungen des Einzelnen an. EDEKA und WWF wollen Verbraucher motivieren, sich für nachhaltiger erzeugte Produkte zu entscheiden. Daher sorgen wir für eine klare Kennzeichnung der umweltverträglicheren Alternativen. Und deshalb informiert EDEKA in TV, Print oder Online sowie in den Märkten über unsere Partnerschaft für Nachhaltigkeit. 

Der WWF-Panda findet sich auf EDEKA Eigenmarken-Produkten, die anerkannte Standards (EU-Biosiegel, Naturland, Bioland oder vergleichbare Bioverbände, MSC, FSC oder Blauer Engel) erfüllen und entsprechend durch unabhängige Prüforganisationen zertifiziert sind. Bei Bio-Produkten prüft der WWF zusätzlich die regionale Wasser- und länderspezifische Sozialsituation.

Um Wasserrisiken zu ermitteln, nutzt der WWF unter anderem den „Wasserrisikofilter“, der gemeinsam mit der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH) entwickelt wurde. Zur Einordnung der Sozialrisiken greift der WWF zurück auf Informationen der Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“ des Vereins earthlink e.V. für die Herkunftsländer der einzelnen Produktzutaten. Darüber hinaus recherchiert der WWF zu Produkt und Herkunftsland beim Büro für Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Menschenhandel (Bureau of International Labor Affairs, Office of Child Labor, Forced Labor, and Human Trafficking) des US-amerikanischen Arbeitsministeriums.

Die Partner haben sich Schwerpunktthemen gesetzt: Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Hygienepapiere, Palmöl, Soja, Klima und Süßwasser. Ab 2015  wird ferner das Thema Verpackungen auch über die bislang schon einbezogenen Kartonagen hinausgehend bearbeitet. Sie alle haben eine hohe Bedeutung für die Sortimente und weitreichende Auswirkungen auf die Umwelt. Jeder dieser Schwerpunkte ist mit konkreten Zielsetzungen verbunden. Unabhängige Prüfer prüfen den jährlichen Bericht zum Projektfortschritt. Die Ziele der Partnerschaft gelten ab 2015 auch für Netto Marken-Discount als Teil des EDEKA-Verbunds.

© WWF / EDEKA
WWF und EDEKA - Partner für nachhaltige Fischerei © WWF / EDEKA

Beim Thema „Nachhaltige Fischerei“ arbeiten WWF und EDEKA schon seit 2009 erfolgreich zusammen. Ein Großteil der EDEKA-Eigenmarkenprodukte mit Wildfisch stammt inzwischen aus bestandserhaltender und umweltschonender Fischerei. Das Ziel, das Fischsortiment bis 2015 zu 100 Prozent aus nachhaltigen Quellen zu beziehen, wird konsequent weiterverfolgt.

Die weltweiten Waldflächen nehmen kontinuierlich ab. Ein Großteil der industriell gefällten Bäume landet in Form von Schreibpapier, Küchentüchern oder Verpackungen als Alltagsprodukt bei uns. Bis Ende 2015 sollen alle EDEKA Holz-, Papier- und Tissue-Eigenmarkenprodukte zu 100 Prozent auf nachhaltige Alternativen wie zum Beispiel FSC-Holzprodukte oder Recyclingpapier umgestellt werden. Das Ziel umfasst auch Verpackungen von EDEKA Eigenmarkenprodukten aus Papier, Pappe oder Karton.

 

EDEKA UND DER WWF

Im Lebensmitteleinzelhandel spielen Verpackungen aus und mit anderen Materialien, zum Beispiel Glas, Kunststoff, Weißblech oder Aluminium, eine wesentliche Rolle. Ab 2015 stehen diese Verpackungen der EDEKA Eigenmarke auf dem Prüfstand. 

Palmöl gehört mittlerweile zu den wichtigsten Agrarrohstoffen der Welt. Es ist aus einer Vielzahl von Produkten unseres täglichen Bedarfs – von der Tiefkühlpizza bis zum Duschgel – nicht wegzudenken. EDEKA hat sich zum Ziel gesetzt, ausschließlich RSPO-zertifiziertes Palmöl, Palmkernöl sowie Derivate und Fraktionen in Eigenmarkenprodukten einzusetzen. Das Ziel wurde nahezu erreicht. Dieses Niveau wird aufrechterhalten und künftig weiterentwickelt.

Weltweit wächst der Hunger auf Fleisch, und das lässt sich mit billigem Soja-Tierfutter günstig produzieren. EDEKA strebt für die Eigenmarkenprodukte an, dass bei Futtermitteln für Schweine, Rinder und Geflügel eine Umstellung auf heimische Futtermittel oder auf verantwortungsvolleres und gentechnikfreies Soja mit den entsprechenden Zertifikaten erfolgt.

Für EDEKA und den WWF ist die Begrenzung der globalen Erwärmung auf durchschnittlich unter zwei Grad Celsius verglichen mit vorindustriellen Niveaus ein zentrales Anliegen. Zu den weiteren Zielsetzungen der Partnerschaft für Nachhaltigkeit gehört, dass EDEKA ihre Treibhausgas-Emissionen erfasst, um Einsparmöglichkeiten festzustellen und umzusetzen. Für die EDEKA Zentrale und für Netto Marken-Discount wird daher ein Klimaschutzprogramm erarbeitet und ab Juni 2015 umgesetzt. Die Regionalgesellschaften erhalten ein Angebot zur Unterstützung ihrer Klimaschutzmaßnahmen durch die Zentrale. Darüber hinaus werden für die 100 relevantesten Eigenmarken-Produkte Reduktionsziele entwickelt und ab Juni 2015 entsprechende Maßnahmen umgesetzt.

Ebenso analysiert der WWF Produkte aus dem Sortiment der EDEKA Eigenmarken hinsichtlich möglicher „Wasserrisiken“ innerhalb der Herstellungsgebiete.  Diese Analysen sind jeweils die Grundlage, um Lösungsansätze für lokale/regionale Wasserprobleme zu entwickeln.

Um den Naturschutz und umweltgerechtes Handeln weiter zu fördern, unterstützt EDEKA WWF-Projekte mit Modellcharakter: Zum Beispiel ein Projekt zum konventionellen Bananenanbau mit der Zielsetzung, deren Erzeugung umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten. In einem weiteren Projekt geht es um die Steigerung der Artenvielfalt in der ökologischen Landwirtschaft.

 

Kontakt WWF Unternehmen

Patricia Graf

PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Tel.: +49 (0) 40 530 200-157

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Wiebke Elbe

Pressesprecherin, Berlin

Tel.: +49 (0) 30 311 777-219

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Andrea Ebert

Tel.: +49 (0) 40 6377-2182
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