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Stand: 26.07.2017

EDEKA und nachhaltigere Beschaffung kritischer Agrarrohstoffe

© EDEKA / WWF

Zucker, Kakao, Reis, Nüsse, Bananen und Co. – der weltweite Anbau dieser und vieler weiterer Agrarrohstoffe verursacht weltweit zahlreiche ökologische und soziale Probleme. Um den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren, muss EDEKA diese Probleme genau kennen und ihnen passend begegnen.

EDEKA und Hersteller, die EDEKA für deren Eigenmarkenprodukte beliefern, kaufen weltweit ein. Daher hat der WWF seit Start der strategischen Partnerschaft über 230 Analysen für mehr als 30 Agrarrohstoffe aus über 60 Ländern erstellt. EDEKA erhält durch sie einen Überblick über bestehende und mögliche ökologische und soziale Probleme, die mit dem Anbau einzelner Rohstoffe in bestimmten Ländern verbunden sind. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem Beschaffungsmanagement, das neben den gängigen Faktoren Qualität, Menge, Preis und Liefersicherheit auch Umwelt und Soziales fest berücksichtigt.

 

Bisher konnte EDEKA die Analysen über die Datenbank Supply Risk Analysis (www.supplyrisk.org) abrufen. Jetzt geht es darum, diese Analysen direkt in die Managementprozesse der Einkäufer bei EDEKA einzubauen und diese methodisch weiterzuentwickeln.

EDEKA UND DER WWF

Die Ziele von EDEKA

EDEKA will nicht nur einzelne Produkte, sondern seine Lieferketten langfristig und systematisch nachhaltiger gestalten. EDEKA und WWF arbeiten daher gemeinsam am Thema nachhaltiges Beschaffungsmanagement, das heißt an der schrittweisen Reduktion von Beschaffungsrisiken kritischer Agrarrohstoffe und der Beaufsichtigung des Managementfortschritts. Unter anderem über ein in Entwicklung befindliches Webtool sollen Umwelt und Soziales systematisch im EDEKA-Einkauf kritischer Agrarrohstoffe – beginnend bei Obst und Gemüse – verankert werden. Aufgezeigt werden potentielle ökologische und soziale Beschaffungsrisiken sowie Handlungsoptionen und Möglichkeiten der Risikominderung durch nachhaltigere Beschaffungsmaßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel Zertifizierungen oder auch Qualifizierungsmaßnahmen. Ziel ist es außerdem, das Thema durch Informationen und Schulungen in den Markt zu tragen und eine entsprechende  Markttransformation zu unterstützen.  

   
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