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WEPA und WWF für den Schutz von Klima, Wäldern und Ressourcen

Das Familienunternehmen WEPA aus Arnsberg zählt zu den größten Herstellern von Hygienepapieren in Europa und ist seit März 2017 Kooperationspartner des WWF. WEPA und der WWF engagieren sich für mehr Nachhaltigkeit in der Produktion von Hygienepapieren.

Mulde unterhalb der Jagdbrücke © Martin Becker / Boogaloo Graphics

Ein Ziel der Partnerschaft ist die Förderung des Einsatzes von Recyclingfasern in Zellstoffprodukten zum Schutz von Ressourcen und Wäldern. Der Recyclinganteil im Hygienebereich soll insgesamt verbessert werden, da Altpapier - gerade bei Hygienepapieren - der sinnvollste Rohstoff ist.

 

 

Des Weiteren soll der Anteil nachhaltig beschafften Zellstoffs an der Masse des von WEPA bezogenen Frischfaserzellstoffs schrittweise gesteigert werden. Das dritte Kernthema der Zusammenarbeit ist der Klimaschutz. Die Papierherstellung ist sehr energieintensiv. WEPA will gemeinsam mit dem WWF ein 2-Grad kompatibles Klimaziel ermitteln und mögliche Maßnahmen für das Unternehmen analysieren und umsetzen. Um diese Ziele zu erreichen, haben WEPA und der WWF inhaltliche Vereinbarungen im Rahmen der dreijährigen Kooperation festgelegt.

Die Hybrid Eigenmarkenprodukte sowie die „WEPA Mach mit“ Produkte  werden  besonders beworben. Letztere bestehen aus 100% Altpapier, zeichnen sich durch einen reduzierten Energie- und Wasserverbrauch aus und sind mit dem Blauen Engel zertifiziert. Bei den Produkten handelt es sich um Toilettenpapier, Haushaltstücher sowie Taschen- und Kosmetiktücher. Die von WEPA neu entwickelten Hybridprodukte gleichen optisch und qualitativ herkömmlichen Frischfaser-Hygienepapieren, integrieren jedoch Recyclingfasern von bis zu  einem Drittel. Der restliche Anteil der Frischfasern ist FSC zertifiziert. Dieses Papier soll bisherige Frischfaserprodukte ersetzen und durch die vergleichbare Qualität die Akzeptanz für Recyclingpapiere im Markt erhöhen.

WEPA unterstützt außerdem das WWF Naturschutz-Projekt „Wilde Mulde“ in Deutschland. Durch die Zusammenarbeit von WEPA und dem WWF können in dem Projekt an der Mittleren Elbe wichtige Revitalisierungs- und Forschungsarbeiten durchgeführt werden. Denn das Ökosystem Mulde hat viele Vorteile wie z.B. Filtrierung des Niederschlagwassers, Ausbreitungsflächen für Hochwasser, hohe Artenvielfalt und Naherholungsbereich. Um langfristig den Wert von Ökosystemen dieser Art zu sichern, ist die „Wilde Mulde“ ein Pilotprojekt für die Wiederherstellung von funktionierenden Gewässerstrukturen, Ufersäumen und Bewaldung an Flüssen.

KONTAKT WWF

Patricia Graf

PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Tel: 040 530 200 157
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KONTAKT WEPA

Silvia Kerwin

Leitung Nachhaltigkeitsmanagement WEPA-Gruppe

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