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Stand: 26.11.2013

"Eine intakte Natur ist die Grundvoraussetzung für unser Reiseangebot."

Ein Jahr ist die Kooperation von WWF und Wikinger Reisen zum Thema nachhaltigeres Reisen nun schon alt, dies haben wir zum Anlass genommen, um mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Daniel Kraus ein kurzes Gespräch zu führen.

Daniel Kraus, geschäftsführender Gesellschafter Wikinger Reisen © Wikinger Reisen
Daniel Kraus, geschaeftsfuehrender Gesellschafter Wikinger Reisen © Wikinger Reisen

WWF Deutschland: Herr Kraus, in der letzten Umfrage der Reiseanalyse 2013 legen bereits 40 Prozent der deutschen Bevölkerung, das sind 28 Millionen Menschen, großen Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei ihren Reisen. Dennoch sind nachhaltige Tourismusangebote trotz wachsender Nachfrage eine Nische – zumindest wenn man in die Auslagen und Kataloge der Reisebüros schaut. Welchen Stellenwert haben die Themen Natur und Umwelt bei den Kunden, die sich bei Wikinger Reisen über Angebote informieren?

Daniel Kraus: 88 Prozent unserer Wikinger Reisegäste befürworteten laut einer Umfrage aus dem Sommer 2013 ausdrücklich unsere Maßnahmen zur Nachhaltigkeit. Unsere TourCert Zertifizierung aus dem Frühjahr 2013 findet also auch bei unseren Gästen eine ausgezeichnete Akzeptanz.  

 

Was macht eine Reise bei Wikinger Reisen denn nachhaltiger?

Als Marktführer für Wanderreisen weltweit ist eine intakte Natur natürlich die Grundvoraussetzung für unser Reiseangebot. Wikinger Reisen unterscheidet sich von vielen anderen Reiseveranstaltern durch ein umfangreiches Aktivprogramm vor Ort und zwar umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem

Fahrrad. 

 

Wie unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern?

Als einziger Reiseveranstalter haben wir seit 1996 eine Stiftung als Gesellschafter mit einem Anteil von 20 Prozent. Somit stellen wir ein Fünftel des Gewinns nachhaltig für Entwicklungshilfe-Projekte weltweit zur Verfügung. Eine Re-Investition die sich für Alle lohnt!  

 

Die Zusammenarbeit mit dem WWF läuft seit einem Jahr. Welche Impulse hat Ihnen die Zusammenarbeit für die nachhaltigere Gestaltung der Reiseangebote konkret gebracht?

Im Internet bei unseren Fernreisen können sich unserer Gäste den Klimafußabdruck der jeweiligen Reise anzeigen lassen und haben die Möglichkeit in zertifizierte UNO-Projekte zur CO2 Reduktion zu investieren. Der Kompensationsbetrag für die CO2-Emission wird für jede Reise exakt ausgewiesen.  

 

Welches künftige Potential sehen Sie in der Zusammenarbeit für die weitere Gestaltung ihrer Reiseangebote und was sind die nächsten Aufgaben und Ziele, die Sie gemeinsam mit dem WWF angehen möchten?

Gemeinsam mit dem WWF wollen wir neue Wege für mehr Nachhaltigkeit beschreiten. Der mehrjährige Kooperationsvertrag zwischen den beiden Partnern dokumentiert dies. Ein Ziel ist beispielsweise die Sensibilisierung & Bewusstseinsbildung der Partner in den Reisegebieten, im Rahmen der Bewirtung keine bedrohten Fische und Meeresfrüchte mehr anzubieten und nach Möglichkeit auf zertifizierte Ware zu achten.  

 

Worin sehen Sie die Besonderheit in der Zusammenarbeit zwischen Wikinger Reisen, einem Tourismusunternehmen und dem WWF, einer Umweltschutzorganisation?

Erfolgreich können wir nur durch die Schaffung einer echten Win-Win Situation sein. Eine Bewusstseinsstärkung für die Natur bei unseren Gästen und natürlich auch das Angebot der nachhaltigen Reisen für die Freunde und Förderer des WWF.  

 

Herr Kraus, der WWF arbeitet rund um den Globus an spannenden Projekten mit dem Ziel Lebensräume und Arten zu schützen zum Beispiel im Kaukasus. Sie möchten Naturbegeisterten diese Arbeit des WWF im Rahmen von Reisen näherbringen. Wie machen Sie das genau?

Unsere Gäste besuchen die von dem WWF gegründeten Projektbüros vor Ort und informieren uns aus erster Hand über die Schutzgebiete dort. Der Erfolg unserer WWF Reise auf den Darß hat uns bestärkt mit Juist auch unser Reiseprogramm in Deutschland für 2014 zu erweitern. Fachkundige Reiseleiter sensibilisieren unsere Gäste für die erfolgreichen Naturschutz-Projekte vor Ort.

 

Wie stellen Sie sicher, dass eine solche Reise, zum Beispiel in den Kaukasus, den Lebensraum Natur nicht gefährdet?

Bei der Gestaltung der Sonderreisen in WWF-Projektgebiete fließen neben dem Know How und der langjährigen Erfahrung von Wikinger die speziellen Kenntnisse über Region und Naturbesonderheiten der WWF-Projektleiter mit ein. Die Auswahl der Routen, Unterkünfte und Erlebnisse sind geprägt durch die langjährige Arbeit des WWF in der Region. Nicht umsonst bieten diese WWF Reisen einen ganz besonderen Blickwinkel.

   
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