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Rettung für Biene Maja

17. Mai 2018

WWF-Statement zum Bienenaktionstag des Bundeslandwirtschaftsministeriums

© Helga R Heilmann
© Helga R Heilmann

Drei Tage vor dem Internationalen Weltbienentag (20. Mai) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gemeinsam mit ihrem slowenischen Amtskollegen bei einem Aktionstag auf das Problem des Insekten- und Bienensterbens aufmerksam gemacht. Hierzu erklärt Jörg-Andreas Krüger, Direktor Ökologischer Fußabdruck beim WWF Deutschland:

 

„Der WWF begrüßt, dass Ministerin Klöckner dem Bienen- und Insektensterben durch die Einbeziehung ihres slowenischen Amtskollegen eine europäische Dimension verleiht. Es braucht einen klaren Plan von Politik und  Landwirtschaft, wie dieser Bedrohungen begegnet werden kann. Honig- und Wildbienen und die Vielzahl anderer Insekten sind unverzichtbarer Bestandteil unserer biologischen Vielfalt und tragen zudem noch maßgeblich zur Bestäubung bei.

 

Frau Klöckner wird es in den bald beginnenden Verhandlungen für eine neue europäische Agrarpolitik in der Hand haben, auch dort den Gefahren für Bienen & Co. Rechnung zu tragen. Unsere Landwirtschaft kann über kurz oder lang nur den Menschen dienen, wenn sie in Einklang mit der heimischen Biodiversität agiert. Dazu müssen die Fragen des Pestizideinsatzes, der Bodenbewirtschaftung und die strukturellen Herausforderungen in der Kulturlandschaft dringend angegangen werden. Neben der Gemeinsamen Agrarpolitik und den damit verbundenen Agrarzahlungen wird die von der Koalition vereinbarte Ackerbaustrategie ein Rückgrat bilden müssen, um effektiven Insektenschutz betreiben zu können.“

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 77 425

roland.gramling(at)wwf.de

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