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Kein Ende der Nitratmisere

27. September 2019

WWF: Nach Brüssel übermittelte Maßnahmen reichen nicht

350 Duengerstreuer Strahl-ID-47883- c -agrarfoto.com-WWF
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Das Bundesumweltministerium und das Bundeslandwirtschaftsministerium haben Vorschläge zur von der EU-Kommission geforderten Verschärfung der Düngeverordnung nach Brüssel gesandt. Dazu Dr. Rolf Sommer, Leiter des Bereichs Landwirtschaft und Landnutzung beim WWF Deutschland:

 

„Auch mit den jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen wird Deutschland seine Nitratmisere nicht in den Griff bekommen. Sperrfristen und ausreichende Gewässerabstände sind wichtig, lösen aber das generelle Problem von Nährstoffüberschüssen nicht. Dazu müssten die derzeitigen Überschüsse auf jedem Betrieb auf deutlich unter 50 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr sinken. Das gelingt aber nur, wenn insbesondere die viehstarken Regionen ihre Nutztierbestände deutlich abstocken. Und mit der verbindlichen Einführung einer Stoffstrombilanz für Stickstoff und Phosphor für alle Betriebe, wären die tatsächlichen Verursacher der Nitratmisere in der Pflicht.“

KONTAKT

Wiebke Elbe

Pressestelle WWF 

Tel: 030-311777-219

wiebke.elbe(at)wwf.de

twitter.com/ElbeWWF

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