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Stand: 24.04.2020

Der beste Schutz vor Pandemien: Artenschutz

Das COVID-19-Virus stellt die gesamte Menschheit vor eine große Herausforderung. Doch gerade jetzt sollten wir lernen, dass wir uns nur schützen können, indem wir auch die Wildtiere schützen. Wenn Arten wie Fledermäuse und Schuppentiere gejagt, auf Märkten verkauft und gegessen werden, liegt es auf der Hand, dass sich auch ihre Krankheitserreger besser auf Menschen übertragen können. Virologen und Biologen haben davor schon lange gewarnt. Aber nicht nur der illegale Handel mit Wildtieren ist ein Seuchenherd.

Durch die Abholzung der Wälder weltweit werden die Lebensräume zahlloser Arten zerstört. Dadurch verlieren auch die Krankheitserreger ihren Wirt und suchen sich einen neuen: den Menschen. Wenn wir den Wildtieren ihren Raum nehmen, bekommen wir auch ihre Krankheiten. Corona, Ebola, SARS, MERS, HIV - die Liste der Epidemien, die von Wildtieren auf Menschen übertragen wurden, ist lang.

Doch nicht die Tiere sind schuld daran. Sondern die Art, wie Menschen mit ihnen umgehen. Wir müssen begreifen: Die Corona-Pandemie ist eine Folge menschlichen Handelns, unserer Naturzerstörung und unseres ausbeuterischen Umgangs mit den Lebewesen dieses Planeten. Wenn wir unser Verhalten nicht ändern, stehen nicht nur weitere Pandemien auf der Tagesordnung, sondern auch Hunger und Naturkatastrophen.

Wir müssen Arten und ihre Lebensräume schützen. Damit wir auch unser Leben, wie es ist, erhalten können. Der WWF kämpft sowohl auf politischer Ebene als auch im täglichen Einsatz für den Erhalt der Biodiversität, den Schutz der Arten und ihrer Lebensräume. Dafür brauchen wir Ihre Spende jetzt dringender denn je. Mit Ihrer Hilfe können wir nicht nur das Überleben zahlreicher Arten sichern – sondern auch das unserer eigenen.

Vielen Dank!