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Helfen Sie, den Konflikt mit den Menschen zu vermeiden

Geparde sind faszinierende Katzen und in vielerlei Hinsicht besonders. Ihr Körperbau und ihre Lebensweise sind perfekt angepasst an ihre wichtigste und bekannteste Eigenschaft: die Schnelligkeit. Doch die hochspezialisierten Sprinter sind schwächer als ihre Nahrungskonkurrenz. Schutzgebiete reichen ihnen nicht aus und außerhalb der Schutzgebiete werden sie vom Menschen bejagt.

 

So zählen Geparde inzwischen zu den am stärksten bedrohten Raubkatzen unserer Erde.

Die schnellsten Landsäugetiere der Welt leben heute in einem Bruchteil ihres ehemaligen Verbreitungsgebietes. Die größte und damit wichtigste verbliebene Population findet sich im südlichen Afrika – auf den weiten, offenen Farmlandflächen, die sich hier aneinander reihen. Als Gefahr für ihre Rinder werden sie jedoch von vielen Farmern gejagt und an den Rand des Aussterbens gebracht. Dieser Konflikt muss dringend entschärft werden.

 

Die Geparde brauchen Ihre Unterstützung!

Gepard in der Fotofalle

Mit 50 € tragen Sie dazu bei, weitere Fotofallen zu befestigen und so das Projektgebiet auf weitere Farmen und Gemeindegebiete zu erweitern.

Besenderter Gepard

Mit 80 € helfen Sie uns, die nötige Ausrüstung wie GPS-Halsbänder in Betrieb zu halten und so Bewegungsmuster und mögliche Konflikte zu finden.

Kleinbauer in Namibia

Mit 150 € leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Gemeindefarmer in Namibia, um den Mensch-Geparden-Konflikt zu mindern.

Gerald & Anna Heiser

"Die Namibische Wildnis wird ohne Geparde nicht die gleiche sein, wir müssen beide mit allen Mitteln behüten und beschützen."

Anna & Gerald Heiser, Farmer in Namibia

Gepardenschutz in Namibia: Mensch-Tier-Konflikt entschärfen

Technologisch aufwendige Forschung zeigt wichtige Bewegungsmuster der Geparde. Darauf basierende, stetige Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit bei Namibias Farmern sorgt für Erfolg.

 

Geparde leben extrem heimlich und sehr verstreut. Doch immer wieder besuchen sie zentrale Anlaufstellen, die mit einigem Abstand in der Savanne verteilt sind. Hat ein Farmer hier seine Kälber stehen, ist die Gefahr groß: Für die jungen Rinder und für die Geparde, denen der Abschuss droht. Die einfache Lösung ist, die Kälber aus der Nähe solcher Anlaufstellen, den sogenannten Hotspots, zu entfernen. Doch dazu muss man wissen, wo diese genau sind und welchen Bewegungsmustern die Geparde folgen.

 

Helfen wir dem Gepard!

So können wir den Konflikt eindämmen:

ERFORSCHUNG

Wir finden heraus, wo sich zentrale Anlaufstellen für Geparde befinden und wo die scheuen Raubkatzen besonders gefährdet sind. Dazu rüsten wir Geparde mit GPS-Sendern aus und folgen ihren Bewegungen.

ZUSAMMENARBEIT

Wir informieren Farmer, wenn sich Hotspots von Geparden auf ihrem Gelände befinden. Gemeinsam erarbeiten wir einen Plan, wie Kälber und Geparde nebeneinander leben können. Ein Gewinn für beide Seiten.

AUSWEITUNG

Wir weiten das Projekt auch auf Gemeindeland und die Farmen von Kleinbauern aus. Die Viehzüchter hier haben keine großen Herden und schon der Verlust weniger Tiere kann ihre Existenz kosten.