Darunter leiden auch wir Menschen, die wir die Erderhitzung verursachen. Doch trotz dieser verheerenden Folgen und eindeutiger Faktenlage scheint der Handlungsdruck noch nicht groß genug, damit wir die selbst herbeigeführte Gefahr mit all unseren Kräften einzudämmen versuchen.

Deshalb sind wir mit der Serie „Stimmen zur Klimakrise“ in der ZEIT einen neuen Weg gegangen. Seit vergangenem Sommer haben Künstlerinnen und Künstler darin ihren besonderen Blick auf die Klimakrise mit uns geteilt. Durch ihre Beiträge – von Gedichten über Karikaturen hin zu Fotografien – ist ein neuer Diskussionsraum entstanden. Über ihn hoffen wir, dass die Bereitschaft zu handeln wächst. Dazu fordern wir nun am Ende der Serie auch mit unserem eigenen Beitrag auf. Denn wir sehen noch nicht schwarz.

Wie wird es sein, wenn die Erde endlich unsere Party beendet? Wird es aussehen wie in einem Film von Roland Emmerich?

Stimmen zur Klimakrise © Sibylle Berg

Sibylle Berg

Sibylle Berg © Joseph Strauch
Sibylle Berg © Joseph Strauch

Sibylle Berg ist Schweizerin, lebt in Zürich und ist eine der meistgelesenen deutschsprachigen Autorinnen. Ihr Werk umfasst 21 Theaterstücke, 14 Romane und wurde in 34 Sprachen übersetzt. Sie schreibt Essays und Gespräche mit Wissenschaftlern. Darüber hinaus ist sie Gründungsmitglied der p =p Genossenschaft, die Privatsphäre in der digitalen Welt schützt.