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Stand: 05.10.2018

Pechschwarzer Jahrestag - Ölteppich der „Rena“ vor Neuseeland

Ein vom WWF geretteter Zwergpinguin an der Küste Neuseelands am 5.Oktober 2011 © Bob Zuur / WWF
Ein vom WWF geretteter Zwergpinguin an der Küste Neuseelands am 5.Oktober 2011 © Bob Zuur / WWF

Dieser Zwergpinguin ist einer von hunderten Seevögeln, die damals vom WWF gerettet werden konnten: Der 5. Oktober 2011 war ein schwarzer Tag für Neuseelands Küste. Heute vor sieben Jahren lief das Containerschiff „Rena“ vor der neuseeländischen Nordinsel auf Riff. 350 Tonnen zähes, hochgiftiges Schweröl flossen ins Meer und verursachten einen fünf Kilometer langen Ölteppich.

 

Zusammen mit anderen Organisationen und der örtlichen Bevölkerung rettete der WWF Neuseeland damals fast 300 ölverschmierte Vögel.In speziellen Auffangstationen wurden sie mühsam vom Öl befreit. Für etwa 2000 weitere Seevögel bedeutete das Schiffsunglück jedoch den qualvollen Tod.

 

Streberwissen: Die Havarie der Rena lässt sich nicht mit den ganz großen Ölunglücken beispielsweise des Tankers Exxon Valdez oder der Bohrplattform Deepwater Horizon vergleichen. Doch die Rena verunglückte in einer empfindlichen Region: In der neuseeländischen Bucht Bay of Plenty leben besonders viele endemische Arten – also Arten, die nur hier vorkommen. Schweröl wird immer noch als billiger Schiffstreibstoff verwendet, ist aber eigentlich Abfall aus Raffinerien. In mehreren Meeresregionen ist es bereits verboten.

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