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Stand: 27.03.2018

Pfeifhase - Bild des Tages

Pfeifhase © Anton Vorauer / WWF
Pfeifhase © Anton Vorauer / WWF

Pika: Falscher Hase in der Klimafalle

Die typischen „Löffel“ sind bei ihm ein wenig klein geraten, dennoch ist der Pika keineswegs ein falscher, sondern ein echter Hase - sogar einer, der pfeifen kann. Wegen ihrer „Gesangskünste“, die sie vor allem zur Liebeswerbung und zur Warnung vor Gefahren einsetzen, werden die Tiere auch Pfeifhasen genannt. 14 verschiedene, eng verwandte Arten gibt es. Die Tiere sind etwa so groß wie Meerschweinchen und kommen in den Steppen-, Wald- und Gebirgsregionen Russlands, Zentral- und Ostasien und im Himalaja ebenso vor wie im Nordwesten Amerikas. Einige der musikalischen Hasen haben möglicherweise bald „ausgepfiffen“. Der Klimawandel macht insbesondere den amerikanischen Pfeifhasen (Ochotona princeps) schwer zu schaffen.

 

Streberwissen: Pfeifhasen sind ziemlich „heißblütig“. Sie haben eine Körpertemperatur von mehr als 40 Grad. Wird es ihnen zu heiß, reduzieren sie ihre körperlichen Aktivitäten und ziehen sich in höher gelegene Gebiete zurück. Sie nutzen Geröllfelder als Unterschlupf oder graben sich unterirdischen Höhlen, wo sie nicht nur ihre Jungen aufziehen, sondern auch Wintervorräte aus Blättern und Stengeln von Kräutern und Gräsern lagern. Da sie keinen Winterschlaf halten, benötigen sie diese Speisekammern, um den Winter zu überstehen. Die Vorratswirtschaft der Tiere gab ihnen ihren russischen Namen. Übersetzt werden die Tiere dort auch „Heustapler“ genannt.

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