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Stand: 01.04.2019

Earth Hour 2019: Licht aus für mehr Klimaschutz

60 Minuten lang das Licht ausschalten - damit anderen eins aufgeht. Diesem Aufruf zur Earth Hour sind am Samstag, dem 30. März, weltweit Millionen Menschen aus mehr als 180 Ländern gefolgt. Auch in Deutschland. Hier beteiligten sich mindestens 384 Städte, hunderte Unternehmen und Geschäfte und vor allem tausende Menschen an der "Stunde der Erde". Vielen Dank an alle, die bei der Earth Hour 2019 dabei waren!

Earth Hour auf dem Pariser Platz in Berlin © Stephanie Steinkopf / Ostkreuz
Earth Hour auf dem Pariser Platz in Berlin © Stephanie Steinkopf / Ostkreuz

So war die Earth Hour 2019 in Deutschland …

Zum zentralen WWF-Event in Berlin mit Fahrradkino und Solar-Lichtinstallation kamen mehr als 500 Menschen und erlebten gemeinsam, wie um 20:30 Uhr für eine Stunde die Beleuchtung am Brandenburger Tor erlosch. In Köln, wo Aktive der WWF Jugend eine Lichter-Aktion auf der Domplatte organisierten, versank der berühmte Kölner Dom im Dunkeln. In Frankfurt wurde gleich die ganze Skyline abgeschaltet. Zahlreichen Ortsgruppen der Fridays-For-Future-Bewegung riefen zu Aktionen während der Earth Hour auf, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. In den sozialen Medien teilten Menschen tausende von Fotos von ihrer ganz privaten Licht-Aus-Aktion.

… und so auf der ganzen Welt

Um 21.30 Uhr zog die Earth Hour weiter. Zum Beispiel nach London und dann nach New York, wo die Beleuchtung am Empire State Building abgeschaltet wurde. Bevor die Earth Hour in Deutschland ankam, verdunkelte sich unter anderem die Akropolis in Griechenland, der Kreml mit der bekannten Basilikus-Kathedrale in Moskau und das Opernhaus in Sydney, der Geburtsstadt der "Stunde der Erde".

Earth-Hour-Appell an Bundesregierung: Blockadehaltung beim Klimaschutz aufgeben

Anlässlich der Earth Hour haben Menschen weltweit so ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz gesetzt. Die Bundesregierung sollte diese Forderung endlich ernst nehmen. Mit der Earth Hour appellieren wir an die Bundesregierung, den Klimaschutz in der EU voranzutreiben, statt weiter zu blockieren. Deutschland darf nicht länger der Sand im EU-Getriebe sein und muss darüber hinaus auch zuhause den Klimaschutz mit wirksamen Gesetzen und Sofortmaßnahmen endlich voranbringen.

 

Auch UN-Generalsekretär António Guterres forderte zur Stunde der Erde konkrete Maßnahmenpläne für Klimaschutz von den Regierungen der Welt. "Diese Earth Hour ist mit großer Dringlichkeit verbunden", mahnte Guterres in einem Video-Statement auf Twitter.

Und wer hat`s erfunden?

Bereits zum dreizehnten Mal veranstaltete der WWF die Earth Hour. Alles begann im Jahr 2007 in Australien. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte schalten damals das Licht aus und forderten so mehr Klimaschutz. Inzwischen ist die Stunde für den Planeten die größte Umweltschutzaktion der Welt.


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