Geld kann man nicht essen, lautet verkürzt ein altes indianisches Sprichwort und zielt damit auf die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen ab. Geld kann aber auch nachhaltig wirken, wenn man damit aktiv die Natur schützt, anstatt es zum Beispiel in Form von Negativzinsen den Banken zu schenken. Dann profitieren von Ihrem Vermögen im besten Fall auch noch nachkommende Generationen, der Schutz der Artenvielfalt wird gesichert und der Klimawandel gebremst. Und wenn sich Geldscheine in Setzlinge in einem neu angepflanzten Wald verwandeln, bekommt der Begriff vom „grünen Wachstum” eine ganz neue Bedeutung.

Verwahrentgelt kann teuer werden

Viele Menschen in Deutschland mussten in den letzten Monaten auf ein beunruhigendes Anschreiben Ihrer Bank reagieren. In ihrem Postfach fanden sie eine sogenannte Verwahrentgelt-Vereinbarung. Rund 400 Banken und Sparkassen haben das Schreiben an alle Kundinnen und Kunden verschickt, die etwas Vermögen auf ihrem Giro- oder Tagesgeldkonto zurückgelegt haben. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich eine schlechte Nachricht:

Wer mehr als eine bestimmte Summe – meist 50.000 oder 100.000 Euro – auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto liegen hat, zahlt dank Negativzinsen neuerdings drauf.

Naturschutz statt Negativzinsen

Bis zu 0,5 Prozent solcher Strafzinsen verlangen die Banken nun jährlich von ihren Kund:innen, in Einzelfällen sogar bis zu 1 Prozent. Wer zum Beispiel 300.000 Euro auf einem Konto liegen hat, würde bei einem Freibetrag von 100.000 Euro seiner Bank jedes Jahr noch rund 1.000 Euro schenken. Durch die aktuell leicht steigende Inflation ist es sogar noch etwas mehr. Hintergrund ist die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nach der Finanzkrise.  

Strafzinsen zahlen oder ein sinnstiftendes Projekt unterstützen?

Einwegplastiktüte im Meer © John Cuyos / Shutterstock / WWF
Einwegplastiktüte im Meer © John Cuyos / Shutterstock / WWF

Die meisten Menschen haben dafür wenig Verständnis. Sie wollen Negativzinsen vermeiden und mit ihrem Geld stattdessen eigene Träume verwirklichen oder im gemeinschaftlichen Sinne Gutes tun.

Und genau hier kommt das Philanthropie-Team des WWF ins Spiel. Philanthropie, die „allgemeine Menschenliebe“, meint das Teilen von Geld und Gütern mit einer Gemeinschaft. Konkret bedeutet das zum Beispiel: Anstatt Strafzinsen an Ihre Bank zu zahlen, könnten Sie auch ein Stück Regenwald am Amazonas schützen, in Asien den Plastikmüll reduzieren oder in Deutschland den Schutz von Wolf, Luchs und Elchen unterstützen.

So würden Sie für den Klima- und Naturschutz einen wertvollen Beitrag leisten und die Zukunft auf unserem Planeten aktiv mitgestalten.

Ihre Idee für eine lebenswerte Zukunft

Auf Ihrem Bankkonto wird diese Spende zwar nicht in Form von Geld sichtbar. Aber sie wird sichtbar an den Arten, die in vormals zerstörte Landschaften zurückkehren. Sie wird sichtbar an den artenreichen Regenwäldern, die vor Abholzung bewahrt wurden. Sie wird sichtbar an den GPS-Sendern und Wildtierhüter:innen, die bedrohte Tierarten vor Wilderern schützen. Und wir glauben: Das Wissen, zu einer lebenswerten Zukunft einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben, ist unbezahlbar.

Zwei neugierige Eisbären © naturepl.com / Steven Kazlowski / WWF
Close-Up / Detail

Wie genau so eine Projektspende für den Naturschutz aussehen kann, welche Projekte Sie mit Ihrem Geld mitgestalten oder ganz neu entwickeln möchten – dazu berät Sie unser WWF Philanthropie-Team.

Ob Sie das Monitoring von Eisbären in der Arktis unterstützen, ein Aufforstungsprojekt in Afrika fördern oder Biberland in der brandenburgischen Uckermark erhalten möchten: Bianca Romanowsky und Thomas Werner vom WWF Philanthropie-Team freuen sich auf Ihre Ideen, entwickeln gemeinsam mit Ihnen maßgeschneidert Ihr Naturschutzprojekt und begleiten Sie auf dem Weg bei der Gestaltung Ihrer ganz persönlichen Zukunftsmaßnahme.

Vielleicht wächst aus dem ersten Keim Ihrer Idee ja schon bald ein neuer Wald?

Kontaktieren Sie uns und teilen Sie ganz unverbindlich Ihre Gedanken und Fragen mit uns:

Bianca Romanowsky © privat
Bianca Romanowsky © privat

Bianca Romanowsky

Schwerpunkt: Individuelles Engagement

„Gemeinsam besprechen wir, welche Themenbereiche des WWF für Sie wesentlich sind und finden das Projekt, das Sie, als Stiftung oder private:r Großspender:in, von Herzen gerne unterstützen möchten."

Thomas Werner © Daniel Seiffert / WWF
Mitarbeiter

Thomas Werner

Schwerpunkt: Individuelles Engagement

„Als Ihr WWF-Ansprechpartner vor Ort entwickle ich gerne mit Ihnen maßgeschneiderte Projektideen. So finden wir gemeinsam, ob als Stiftung oder private:r Großspender:in, Ihr sinnstiftendes Herzensprojekt."

  • Naturschutz in Kenia © Nina Dohm / WWF Philanthropie

    Wir laden Sie ein, dem Kreis an engagierten Partner:innen beizutreten und seine vielen Vorteile zu erleben. Weiterlesen ...