Diese Kooperation ist beendet: Das »Team Elefant Heidelberg« wurde 2017 von WWF und Zoo Heidelberg gegründet. Dank der Team-Mitglieder konnte das Elefanten-Gehege im Zoo vergrößert und mit einer Trainingswand ausgestattet und zugleich die WWF-Arbeit im thailändischen Kui Buri-Nationalpark zum Schutz der wildlebenden Dickhäuter unterstützt werden.

Was tut der Zoo für seine Elefanten?

Asiatische Elefanten © Zoo Heidelberg
Asiatische Elefanten © Zoo Heidelberg

Zeigt her Eure Füße ...

Der Zoo Heidelberg ist weltweit ein Vorreiter in der artgerechten Elefantenhaltung. Die Pfleger haben bewusst nur indirekten Kontakt zu ihren Schützlingen. Die Protected Contact-Methode („geschützter Kontakt“) hat viele Vorteile: besonders artgerechter Umgang mit den Tieren und mehr Sicherheit für das Personal.

Tierärztliche Untersuchungen und Fußpflege erfolgen durch Luken einer Trainingswand. Die Elefanten lernen spielerisch, auf Kommando dafür ihre Füße, Ohren oder Rüssel durch die Öffnungen zu halten. Bei unterschiedlichen Übungen können die jungen Elefanten all ihre Fähigkeiten einsetzen.

Damit Besucher in Zukunft live die Geschicklichkeit der Elefanten beobachten können, wird eine Trainingswand im Außengehege errichtet. Hierfür braucht es noch mehr Platz – deshalb wird das ehemalige, baufällige Elefantenhaus abgerissen.

Neue Rutschbahn ins "Fango-Becken"!

Im Rahmen des Umbaus wird auch der angrenzende Hang befestigt. Die vier Jungbullen lieben es, die Böschung herunterzurutschen und nach regnerischen Tagen im Schlamm zu spielen.

Der WWF-Elefanten-Rettungsplan

Kleine Elefanten in Asien @ Kuiburi NP credit by Wayuphong JITVIJAK WWF Thailand
Kleine Elefanten in Asien @ Kuiburi NP credit by Wayuphong JITVIJAK WWF Thailand

Wilderei bekämpfen

Damit die Elefanten im thailändischen Kui Buri-Nationalpark in Sicherheit leben können, unterstützt der WWF die Ausbildung, Ausstattung und Bezahlung von Rangern zur Durchführung von Patrouillen. Die Ranger überwachen das Gebiet und schützen die Elefanten vor Wilderern.

Verringerung von Mensch-Tier-Konflikten

Damit die Dickhäuter keinen Grund mehr haben, die Schutzgebiete zur Nahrungssuche zu verlassen, pflegt der WWF Graslandschaften und schafft Salzleck- und Wasserstellen. So können Konflikte mit Bauern minimiert werden, die in der Vergangenheit manchmal leider auch tödlich endeten.

Besserer Schutz dank Monitoring

Wo verlaufen typische Elefanten-Wanderrouten? Brauchen wir weitere Schutzgebiete oder durchgehende Korridore? Braucht es weitere Kontrollen und mehr Ranger? Diese Fragen lassen sich am besten mit Daten von selbstauslösenden Kameras beantworten. Besonders an der Grenze zu Myanmar gilt es noch große Wissenslücken zu schließen.

Eine »Team Elefant Heidelberg«-Fördermitgliedschaft ist kein Vertrag und kann jederzeit ohne Angaben von Gründen formlos beim WWF-Infoservice gekündigt werden. Ihren Spendenbeitrag können Sie außerdem von der Steuer absetzen. Hierfür erhalten Sie Anfang eines jeden Jahres unaufgefordert eine Spendenbescheinigung von uns.

Gut zu wissen.

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Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.