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Stand: 09.02.2018

Überlebenshilfe für die letzten Saigas

Es ist kalt in der Mongolei. Sogar sehr kalt. Temperaturen von unter minus 30 Grad sind eher die Regel als die Ausnahme in den kältesten Wintermonaten. Die Saiga-Antilopen sind an diese Bedingungen eigentlich gut angepasst. Doch es gibt diese besonders schrecklichen Winter. Und so einer ist jetzt gerade. Wiederholte Schneefälle bedecken das spärliche Gras der Steppe, vor allem in der Altai Sayan-Region. Das erschwert die Futtersuche für die Saigas.

Der WWF Mongolei hat eine Notfallaktion gestartet. Heu, Salz und Pellets wurden von den WWF-Rangern für die bedrohten Saiga-Antilopen ausgelegt, um den seltenen Tieren eine Chance zu geben, den harten Winter zu überstehen. Den Saigas scheint die Winterhilfe gut zu bekommen:

2014 gab es 14.000 Tiere der Mongolischen Saiga – ein großer Erfolg der Naturschutzarbeit. Denn 2002 zählten sie gerade einmal 750 Tiere. Eine Epidemie ließ den Bestand im letzten Winter wieder auf unter 5000 Exemplare einbrechen. Die Winterfütterung hilft der Population jetzt dabei, sich zu erholen. 

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  • Erwachsene Saigas können bis zu 80 Stundenkilometer schnell rennen und dadurch angreifende Wölfe abschütteln.
  • Neben der Mongolischen Saiga gibt es noch eine zweite Unterart, die Westliche Saiga. Sie lebt hauptsächlich in Kasachstan. Ihr Bestand wird auf 120.000 Tiere geschätzt.
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