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Stand: 14.03.2019

„Zu gut für die Tonne! – Dialog zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung“

Zu gut für die Tonne © WWF
Headerbild "Zu gut für die Tonne"

Die Notwendigkeit, Lebensmittelabfälle zu vermeiden, ist in das Interesse der gesamten Öffentlichkeit, aber insbesondere der Politik gerückt. Mit den UN Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde die Verringerung der Lebensmittelabfälle als explizites Ziel aufgegriffen. Der Außer-Haus-Markt hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bereits 2017 lagen die Konsumausgaben außer Haus bei 78,4 Milliarden Euro. Mit der Zunahme des Anteils des Essens außer Haus geht für die Unternehmen eine steigende Verantwortung einher. In Gastronomie und Verpflegung fällt mit Abstand der größte Anteil an Lebensmittelabfällen in Bezug auf die eingesetzten Mengen an: Bis zu 35 % der zubereiteten Lebensmittel landen im Müll. Gleichzeitig wird dem Außer-Haus-Markt das größte Potential bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen zugesprochen. Ebenso kommt ihm eine zentrale Rolle als Multiplikator zu, ob in der Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern, den Gästen und sogar in die Gesellschaft hinein.

Nationales Dialogforum zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung

Buffet © pixabay
Buffet © pixabay

In einem nationalen Dialog „Zu gut für die Tonne! – Dialog zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung“ soll die Thematik der Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung systematisch in Angriff genommen werden. Ziel des Dialogforums ist es, positive Beispiele aus Deutschland und dem Ausland aufzuzeigen, um darauf aufbauend mit den wesentlichen Akteuren branchenspezifische und branchenübergreifende Handlungsleitfäden zu entwickeln sowie gemeinsam verbindliche Ziele zu erarbeiten und zu verabschieden. Die Ergebnisse des Dialogforums werden in die Strategie zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in Deutschland einfließen.

Auftakt am 20. Februar 2019

Ziel des ersten Dialogforums ist es, auf der einen Seite die europäischen und nationalen Rahmenbedingungen mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen für den Außer-Haus-Markt aufzuzeigen und auf der anderen Seite ausgewählte Aktivitäten und gute Beispiele aus der Praxis aus Deutschland und anderen Ländern vorzustellen. Zentraler Inhalt des ersten Dialoges wird ferner sein, gemeinsam mit den Teilnehmern/Teilnehmerinnen des nationalen Dialoges der Frage nachzugehen, wie sich der Außer-Haus-Markt den Herausforderungen stellen sollte, in welcher Weise eine Selbstverpflichtung erreicht und nachvollziehbar umgesetzt werden könnte und welche Akteure in diesen Prozess eingebunden werden sollten.

Ort: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

Datum: 20. Februar 2019

Zeitrahmen: 9:30 – 17:00 Uhr

Allgemeine Informationen zum nationalen Dialogforum

Eingeladen werden rund 60 Vertreter/Vertreterinnen aus dem Bereich der Außer-Haus-Verpflegung, Ministerien bzw. nachgeordnete Behörden, Forschung und Zivilgesellschaft sowie aus dem Bereich der Ausbildung. Internationale Experten/Expertinnen, insbesondere aus anderen europäischen Mitgliedstaaten werden je nach thematischem Schwerpunkt den Dialog mit ihren Erfahrungen bereichern. Die nationalen Dialogforen werden zweimal im Jahr stattfinden, insgesamt sind fünf Veranstaltungen über einen Zeitraum von 2019 bis 2021 vorgesehen. Das Projekt wird mit einer öffentlichkeitswirksamen Abschlusskonferenz in 2021 abgeschlossen, auf der die Ergebnisse vorgestellt werden. Zu den Dialogen kann aufgrund von organisatorischen Gründen nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern/Teilnehmerinnen eingeladen werden. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft finanziell und inhaltlich unterstützt und gefördert.

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