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Stand: 17.09.2018

So unterstützen Händler eine bessere und nachhaltigere Fischerei

Mittlerweile haben sich zahlreiche große Einzelhändler, wie EDEKA, Carrefour, Coop, Marks & Spencer und Migros verpflichtet, ihr Fisch- und Meeresfrüchteangebot auf nachhaltige Quellen umzustellen. Verarbeiter wie Deutsche See, Friedrichs, Frosta und Iglo listen MSC-Produkte und fördern MSC-Zertifizierung von Fischereibetrieben. 

Nachhaltiges Sortiment im Handel schützt Fischbestände. ©aerogondo GettyImages
Nachhaltiges Sortiment im Handel schützt Fischbestände. ©aerogondo GettyImages

Der Handel kann mit einem nachhaltigen Sortiment dazu beitragen, dass Fisch nicht von der Speisekarte verschwindet, sondern auch in vielen Jahren noch verkauft werden kann:

 

Herkunft überprüfen: Jeder Händler kann den angebotenen Fisch daraufhin überprüfen, wo und wie er gefangen wurde. Ins Sortiment gehören Fischarten, die nachhaltig gewonnen werden.

 

Lückenlos vom Fang zum Teller: Der Weg eines Produkts vom Fang bis auf den Teller des Verbrauchers muss transparent werden. Im eigenen Interesse müssen Händler selbst eine lückenlose Überwachung fordern und mitentwickeln. Schließlich will niemand Fische und Meeresfrüchte aus illegalen Fängen anbieten oder kaufen.

 

Nachhaltig listen: Nur Produkte, die aus nachhaltiger Fischerei stammen, sollten neu in das Sortiment aufgenommen werden.

 

Übergangsfristen fürs Auslisten: Händler können Einfluss auf Lieferanten nehmen, indem sie nach Übergangsfristen Fischarten aus nicht nachhaltiger Fischerei aus ihrem Sortiment nehmen. 

Das tut der WWF

Fischprodukte mit Biolabel oder Nachhaltigkeitszertifikat sind immer die bessere Wahl! © Martin Kämper EDEKA
Fischprodukte mit Biolabel oder Nachhaltigkeitszertifikat sind immer die bessere Wahl! © Martin Kämper EDEKA

Der WWF setzt sich dafür ein, eine umweltverträgliche und langfristig ertragsfähige Fischereipolitik zu entwickeln und umzusetzen.

 

Damit die biologischen Ressourcen langfristig erhalten und die Meere gesund bleiben, liegt uns auch ein besseres Management der Fangflotten am Herzen, das den Fischern bei uns und in den Entwicklungsländern, ein wirtschaftliches Überleben sichert und sie langfristig von Subventionen unabhängig macht.

 

Gleichzeitig arbeitet der WWF direkt mit Fischereien und Unternehmen zusammen. In Pilotprojekten werden zum Beispiel praktische Lösungen zur Vermeidung von Beifang auf Ostseekuttern erprobt.

 

Unternehmen wie EDEKA beraten wir, wie sie ihr Sortiment auf umweltverträglichere Wildfisch- und Aquakulturprodukte umstellen können. 

Nachhaltiger Thunfischfang vor den Philippinen im Korallendreieck – vom WWF unterstützt. © Catherine Zucco / WWF
Nachhaltiger Thunfischfang vor den Philippinen im Korallendreieck – vom WWF unterstützt. © Catherine Zucco / WWF

Gemeinsam mit Kollegen und Partnerorganisationen stehen wir kontinuierlich mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene im Dialog, um dem Ziel einer nachhaltigen Meeresfischerei in Europa Schritt für Schritt näher zu kommen.

 

Darüber hinaus engagiert sich der WWF zum Beispiel im Korallen-Dreieck – einem besonders artenreichen Gebiet vor der Küste Indonesiens, das droht, für immer zerstört zu werden. Hier arbeitet der WWF in konkreten Feldprojekten vor Ort, um Meeresschutzgebiete einzurichten und Fischbestände zu schützen. 

Unterstützen Sie uns

Unsere Lobby alleine reicht nicht – helfen Sie mit! Jeder kann dazu beitragen, die Fischerei nachhaltiger zu gestalten und unsere Meere gesund zu halten. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben – wir tauschen uns gerne mit Ihnen aus.

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