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Stand: 23.01.2018

Großer Erfolg für den nördlichen Amazonas: Die Tarapoto-Seen

Luftaufnahme des Tarapoto-Sees © Fernando Trujillo / Fundación Omacha
Luftaufnahme des Tarapoto-Sees © Fernando Trujillo / Fundación Omacha

Die Tarapoto-Seen sind eines der Hauptrückzugsgebiete der Flussdelfine im kolumbianischen Amazonas. Jetzt steht das Gebiet auf der Liste der Feuchtgebiete von Internationaler Bedeutung der Ramsar-Konvention. Dafür haben wir viele Jahre gearbeitet.

 

Fünf Arten von Flussdelfinen gibt es am Amazonas. Trotz ihrer Beliebtheit weiß man recht wenig über ihre Populationen und Lebensräume. Was man jedoch weiß: Für die Delfine dienen die Tarapoto-Seen als eine Art Kindergarten, in dem sie ihren Nachwuchs aufziehen.

 

Die Tarapoto-Seen bedecken etwa 40.000 Hektar und sind von unglaublicher Biodiversität. Wir kennen dort 883 Pflanzen Arten, 244 Vögel, 176 Fische, 30 Reptilien, 201 Säugetiere und 57 Amphibien.

 

Diesem Naturschatz droht Gefahr durch Überfischung, Holzeinschlag, Wilderei und unkontrolliertem Tourismus. Die Ramsar-Konvention der UN nimmt Feuchtgebiete auf, deren biologische und kulturelle Charakteristika sie global bedeutend macht. Die Ramsar-Klassifikation für die Tarapoto-Seen bietet jetzt eine Reihe neuer Chancen, diese Bedrohungen zusammen mit den lokalen Gemeinden zu reduzieren.

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