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Kochen & Backen

Jeder Topf findet seinen Deckel – so sagt die Redewendung. Und das ist auch gut so, denn mit dem passenden Deckel sparen Sie beim Kochen Strom. Aber auch an anderer Stelle lässt sich in der Küche bei der Zubereitung und der Lagerung von Lebensmitteln viel Energie sparen.

 

So können Sie beim Kochen & Backen Energie sparen und die Umwelt schonen:

Cookingpan with boiling water on a stove, cooker
  • Benutzen Sie beim Kochen immer einen Topfdeckel. So verbrauchen Sie bis zu 65 Prozent weniger Strom oder Gas, da ohne Deckel die Hitze schneller entweichen kann.
  • Stellen Sie die Töpfe immer auf die Herdplatte mit der passenden Größe. Wenn Sie Wasser erhitzen möchten, benutzen Sie einfach den Wasserkocher. Er verbraucht deutlich weniger Strom als der Herd.
  • Auch wenn der Herd bereits aus ist, können Sie seine Restwärme nutzen – etwa für die schnelle Zubereitung von Rührei.
  • Meist müssen Sie den Backofen gar nicht vorheizen. Wenn Sie darauf verzichten, sparen Sie Strom.
  • Schaffen Sie sich einen Schnellkochtopf an. Er nutzt Energie viel effizienter als herkömmliche Töpfe. Sie wollen Ihre Brötchen vom Vortag aufbacken? Dann nutzen Sie dafür doch den Toaster statt den Backofen, zumindest wenn es sich nur um wenige Brötchen handelt. So verbrauchen Sie weniger Strom.
  • Obst und Gemüse können wassersparend gewaschen werden, wenn Sie dafür die Spüle oder eine Schüssel benutzen, statt es unter fließendes Wasser zu halten.
  • Sie wollen Ihren Kaffee warmhalten? Dafür eignet sich eine Thermoskanne ebenso gut wie die Kaffeemaschine – und sie verbraucht dafür keinen Strom!
  • Benutzen Sie für Ihre Kaffeemaschine am besten Filter aus umweltfreundlich recyceltem Papier. Ganz auf Papier verzichten Sie, wenn Sei eine Espressokanne zur Zubereitung von Kaffee verwenden.
  • Wenn ein Backrezept sowohl die Einstellung von Ober- und Unterhitze als auch von Umluft erlaubt, wählen Sie immer Umluft. Dabei verteilt ein Ventilator die warme Luft gleichmäßig im Backofen, sodass Sie eine um 20 bis 30 °C Grad niedrigere Temperatur einstellen können. Das spart ganze 25 bis 40 Prozent Stromkosten im Vergleich zum Backen mit Ober- und Unterhitze. Außerdem ermöglichst es Ihnen, den Ofen mit mehreren Blechen gleichzeitig zu befüllen.
  • Auch wenn es köstlich riecht: Bei jedem Öffnen der Backofentür entweicht etwa ein Drittel der Energie. Wenn also nicht unbedingt nötig, lassen Sie die Tür lieber zu.

Ökologisch sinnvolle Aufbewahrung von Lebensmitteln

  • Verwenden Sie für die Aufbewahrung von Lebensmitteln immer wiederverschließbare Behälter statt Alufolie, denn der Abbau und die Verarbeitung von Aluminium erweisen sich als äußerst umweltschädlich und energieintensiv.
  • Lässt man gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank auftauen, geben sie ihre Kälte an ihn ab. Auf diese Weise sparen Sie Strom.
  • Kühlen Sie hieße Speisen immer zuerst ab, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen. Dieser verbraucht sonst unnötig viel Strom, um die Kühltemperatur konstant zu halten.
  • Im Sommer können Sie Getränke ganz einfach in Ihrer Regentonne oder einem Eimer mit Regenwasser (Brunnen etc.) kühlen.
  • Im Winter muss der Topf Grünkohl oder die Torte nicht zwingend im Kühlsrchank unnötig Platz einnehmen. Gut verschlossen findet sich hierfür auch auf dem Balkon oder der Terrasse Platz.
  • Einige Obstsorten wie Äpfel und Bananen setzen Ethylen frei. Das ist ein Pflanzenhormon, das den natürlichen Reifungsprozess in Gang setzt und die Früchte schneller verderben lässt. Lagert man alles gemeinsam, bekommen andere Obst- und Gemüsesorten zu viel Ethylen ab, reifen und verfaulen schneller. Lagern Sie deshalb Äpfel und Bananen getrennt.
  • Wussten Sie, dass Obst schneller schlecht wird, wenn es bereits abgewaschen in der Schale liegt? Waschen Sie Obst deshalb immer erst vor dem Verzehr ab.

* Diesen und weitere Tipps finden Sie im e-Book "123 praxisnahe Umwelttipps" 

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Tel.: 030 311777-700

Fax: 030 311777-199

 

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