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Stand: 17.02.2016

Hai-Handel Europas - Bild des Tages

Zitronenhai © naturepl.com / David Fleetham / WWF
Zitronenhai © naturepl.com / David Fleetham / WWF

Europas Hunger nach Hai

Es sind eben nicht immer die Anderen: Die EU ist inzwischen der größte Player im Fang und Handel mit Haien und Rochen. Es wird heute doppelt so viel Fleisch von Haien und Rochen gehandelt wie in den 1990er Jahren, auch wenn inzwischen etliche Hai-Arten geschützt sind.

 

Haifischfleisch landet nicht nur in China, sondern auch in einigen europäischen Ländern wie Spanien, Portugal und Italien oft auf dem Tisch. EU-Fischer fangen weltweit die meisten Haie und Rochen, vor allem Spaniens Flotte jagt zumeist Mako- und Blauhaie im Atlantik.

 

Für den Schutz der Haie hat sich der WWF mit anderen Organisationen zur „Global Sharks and Rays Initiative“ zusammengeschlossen. Zuletzt gelang es dem WWF, einige Airlines und Reedereien, darunter MSC sowie die deutschen Reedereien Hamburg Süd und Hapag Lloyd, zu einem Transportbann von Haifischflossen zu bewegen.

 

Streberwissen: Haie und Rochen pflanzen sich nur sehr langsam fort. Ein Viertel der 1200 bekannten Arten ist laut Roter Liste akut vom Aussterben bedroht. Ursache: Überfischung. Haie werden einerseits gezielt befischt und andererseits sterben sie häufig als Beifang in der Fischerei auf Thun- und Schwertfisch. Zwischen 1950 und 2003 stiegen die Haifischfänge weltweit von etwa 273.000 auf fast 900.000 Tonnen. Danach sanken die offiziellen Fangzahlen – weil die Populationszahlen massiv einbrachen. 

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