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Stand: 03.08.2016

Feldlerchen-Küken - Bild des Tages

5 Gramm bringt dieses Feldlerchen-Küken auf die Waage © Frank Gottwald / WWF
5 Gramm bringt dieses Feldlerchen-Küken auf die Waage © Frank Gottwald / WWF

Untersuchung von Feldlerchen-Küken im WWF-Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“

Fünf Gramm wiegt dieses Feldlerchen-Küken und ist damit gerade erst ein paar Tage alt. Das Küken und einige seiner Artgenossen wurden in den letzten Wochen gewogen und vermessen, um den Erfolg eines wichtigen WWF-Projektes in Deutschland zu ermitteln: Im Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ sollen landwirtschaftliche Flächen so bewirtschaftet werden, dass sie auch Lebensraum für wildlebende Tier- und Pflanzenarten bieten.


Für die Feldlerchen beispielsweise wurden im Frühling auf einigen landwirtschaftlichen Betrieben, die am Projekt teilnehmen, Kleegrasstreifen stehen gelassen und nicht gemäht. Aber nutzen die Vögel diese Streifen wirklich, um zu nisten? Welche Vegetation bevorzugen sie für ihre Nester? Reicht ihnen der Zeitraum? Und reicht ihnen der Platz?

Die Untersuchungen und ihre Auswertung dauern noch an, aber ein kleiner Erfolg zeigt sich schon jetzt: Es wurden über 20 Nester gefunden! 

Streberwissen:
 In der Landwirtschaft werden die Kleegraswiesen zweimal oder noch öfter im Jahr gemäht. Zwischen den beiden ersten Mahdterminen schaffen es die am Boden nistenden Feldlerchen aber nicht, erfolgreich zu brüten. Daher die ungemähten Streifen – 20 Meter breit und mindestens 100 Meter lang, teilweise deutlich länger. Die Feldlerchen-Küken wurden nun untersucht, um herauszufinden, bei welchem Mahdtermin das Nest gebaut worden ist.

 

Diese Untersuchungen zeigen auch, wie aufwändig Artenschutz sein kann. Denn natürlich ist die Feldlerche nur eine von vielen Arten, der durch das Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ geholfen werden soll. Ohne Messungen aber wissen wir nicht, ob die Maßnahmen richtig und ausreichend sind. 

 

 

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