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Stand: 08.12.2016

Schwarze Zeiten für die Giraffe - Bild des Tages

Giraffen © Martin Harvey / WWF
Giraffen © Martin Harvey / WWF

Schwarze Zeiten für die Giraffe  

Die Rote Liste für bedrohte Tier- und Pflanzenarten wird immer schwärzer. Mit den Giraffen steuert eine der bekanntesten Tierarten ihrem möglichen Ende in freier Wildbahn entgegen. Sie gilt jetzt offiziell als „gefährdet“, wie das aktuelle Update der Roten Liste der bedrohten Arten feststellt.

 

Seit Mitte der Achtziger Jahre ist der Giraffen-Bestand um bis zu 40 Prozent zurückgegangen. Die Gründe sind Lebensraumverlust durch ständige intensivierte Landwirtschaft und die Jagd nach Rohstoffen. Dazu werden Giraffen zunehmend gejagt: Die sanftmütigen Langhälse sind ins Visier von Wunderheilern gerückt – diese verbreiten den Aberglauben, dass Giraffenknochen gegen HIV/AIDS helfen könnten.

 

Das Update wurde auf der  Artenschutz CBD im mexikanischen Cancun veröffentlicht. Auf der Roten Liste werden nun 85.604 Arten geführt. 24.307 davon sind in ihrem Bestand bedroht.

 

Streberwissen: Wie ein Elefant trompetet, das weiß jeder Zweijährige. Aber Giraffen? Die Langhälse sind nicht stumm, sie kommunizieren sogar über weite Distanzen. Doch wir können die Rufe nicht hören. Die Laute einer Giraffe aber schwingen mit unter 16 Hertz. Sie sind für das menschliche Ohr zu tief. Wissenschaftler sind sich aber noch nicht einig, wie diese Kommunikation genau funktioniert.

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