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Stand: 05.04.2016

Iberischer Luchs - Bild des Tages

Iberischer Luchs © Wild Wonders of Europe / Pete Oxford / WW
Iberischer Luchs © Wild Wonders of Europe / Pete Oxford / WW

Iberischer Luchs: Hoffnung für eine der seltensten Katzen der Welt

2002 gab es nicht einmal mehr 100 ihrer Art in freier Wildbahn, jetzt sind es wieder 404! Der Iberische Luchs, auch Pardellluchs genannt, ist die kleinste Luchsart der Welt und gleichzeitig die am meisten bedrohte.
Straßen und Bahnschienen haben die Jagdreviere der Luchse zerstückelt. Immer wieder kommen die Tiere unter die Räder oder werden sogar illegal geschossen. Außerdem finden die Iberischen Luchse nicht mehr ausreichend Nahrung, weil sie sich fast nur von Wildkaninchen ernähren. Deren Bestand ist aber durch Hobbyjäger und mehrere Epidemien extrem zurück gegangen.

Der WWF arbeitet auf allen Ebenen, um die seltenen Katzen zu retten - durch den Erhalt und Schutz ihres Lebensraumes, durch Maßnahmen zur Erholung der Kaninchenbestände und durch Nachzucht der Luchse in Gefangenschaft. Allein in diesem Jahr sollen insgesamt 48 Iberische Luchse in Spanien und Portugal wieder ausgewildert werden. Die neueste Zählung beweist: Unsere Arbeit zeigt Erfolg, es gibt nun wieder über viermal so viele Iberische Luchse als noch vor 15 Jahren!

 

Streberwissen: Der Iberische Luchs ist so selten, dass ihn kaum jemand jemals zu Gesicht bekommt. Und doch ist es eine der am meisten überwachten Arten der Welt und jeder einzelne der Luchse hat einen eigenen Namen. Kamerafallen, Satellitenhalsbänder und GPS liefern immer wieder erstaunliche Fakten. Ein Luchs namens Kentaro legte zum Beispiel über 1000 Kilometer zurück, bis er endlich sein eigenes Revier fand!

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